Datum08.12.2025 10:38
Quellewww.zeit.de
TLDRNach einem tödlichen Unfall am Olgaeck in Stuttgart hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 43-jährigen Fahrer erhoben. Ihm werden fahrlässige Tötung, Körperverletzung und Gefährdung des Straßenverkehrs vorgeworfen, da er mit seinem Auto von der Fahrbahn abkam und in den Fußgängerbereich fuhr, wodurch eine 46-jährige Frau starb und acht weitere Personen verletzt wurden. Der Fahrer soll unter dem Einfluss von Drogen und Medikamenten gestanden haben, was er jedoch bestreitet. Ein Gutachten soll seine Unschuld beweisen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Unfall am Olgaeck“. Lesen Sie jetzt „Anklage gegen Fahrer nach tödlichem Unfall in Stuttgart“. Nach dem tödlichen Unfall nahe einer Straßenbahn-Haltestelle in der Stuttgarter Innenstadt hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Fahrer des Unfallautos erhoben. Die Behörde wirft dem 43 Jahre alten Mann fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung in acht Fällen sowie fahrlässige Gefährdung des Straßenverkehrs vor. Er soll sich nach dem Willen der Staatsanwaltschaft vor dem Amtsgericht verantworten. Der Mann soll bei dem Vorfall Anfang Mai im Bereich der Straßenbahn-Haltestelle Olgaeck nahe der Stuttgarter Innenstadt mit seinem Auto von der Fahrbahn abgekommen und in den Fußgängerbereich der Haltestelle gefahren sein, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Dabei sei eine 46-jährige Frau getötet worden, zudem seien acht Fußgänger teils schwer verletzt worden. Der Mann soll laut Staatsanwaltschaft wegen vorangegangenen Betäubungsmittel- und Arzneimittelkonsums zum Zeitpunkt des Unfalls fahruntüchtig gewesen sein. Man habe bereits ein unabhängiges medizinisch-wissenschaftliches Gutachten eingeholt, teilte der Verteidiger des Unfallfahrers mit. "DerUnfallfahrer hat am Unfalltag weder Medikamente noch Drogen eingenommen", sagte Friedrich Sebastian Fülscher einer Mitteilung zufolge. Man stelle fest, dass lediglich eine Restkonzentration von Substanzen festgestellt worden sei. Zudem sei keinesfalls wissenschaftlich gesichert, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen den festgestellten Abbausubstanzen und dem Unfall bestehe. Für seinen Mandanten vergehe kein Tag, an dem er nicht an die Betroffenen denke. "Mein Mandant würde alles tun, um diesen schwärzesten Tag seines Lebens und die damit verbundenen Folgen für alle Betroffenen ungeschehen zu machen", teilte der Verteidiger mit. © dpa-infocom, dpa:251208-930-394273/1