Krise in Benin: Staatengemeinschaft Ecowas schickt Truppen nach Benin

Datum08.12.2025 10:29

Quellewww.zeit.de

TLDRNach einem Putschversuch in Benin hat die westafrikanische Staatengemeinschaft Ecowas Truppen entsendet, um die Regierung zu unterstützen und die verfassungsmäßige Ordnung zu sichern. Soldaten aus Nigeria, Sierra Leone, Ghana und der Elfenbeinküste sind im Einsatz, während Nigerias Luftwaffe zur Stabilisierung beiträgt. Der Präsident Benins, Patrice Talon, berichtete, dass die Lage unter Kontrolle sei. Berichten zufolge besetzten Militärs einen Fernsehsender und erklärten den Präsidenten für abgesetzt.

InhaltNach einem Putschversuch sind Soldaten aus anderen westafrikanischen Ländern in Benin im Einsatz. Nigeria aktivierte die Luftwaffe, um die Lage zu beruhigen. Die westafrikanische Staatengemeinschaft Ecowas hat eine militärische Eingreiftruppe nach Benin entsendet. Die Soldaten sollen die Regierung unterstützen und die verfassungsmäßige Ordnung des Landes schützen. An dem Einsatz sind Soldaten aus Nigeria, Sierra Leone, Ghana und der Elfenbeinküste beteiligt.  Zuvor hatte es Berichte über einen Putschversuch in Benin gegeben. In der Nähe des Präsidentenpalasts waren Schüsse gefallen, eine Gruppe Militärs besetzte den staatlichen Fernsehsender und erklärte den Präsidenten Benins für abgesetzt. Am Sonntagabend gab Benins Präsident Patrice Talon dann bekannt, dass die Lage inzwischen vollständig unter Kontrolle sei.  Zur Stabilisierung hat offenbar auch Nigerias Luftwaffe beigetragen. Der Präsident Nigerias, Bola Ahmed Tinubu, sagte, die Luftwaffe sei auf Bitten Benins im Einsatz, um den Luftraum zu kontrollieren und schnelle Einsätze in Koordination mit dem Nachbarland durchzuführen. Er bestätigte zudem, dass nigerianische Bodentruppen bereits in Benin seien. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.