Datum08.12.2025 08:02
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Deutschlands größte Marineschiffbauer TKMS verzeichnete im Geschäftsjahr 2024/25 signifikante Gewinne. Der Umsatz stieg um 9,3% auf 2,2 Milliarden Euro, bei einem Nettogewinn von 108 Millionen Euro, verglichen mit 88 Millionen Euro im Vorjahr. Der Auftragsbestand erreichte mit 18,2 Milliarden Euro einen Rekord, stark unterstützt durch Nachbestellungen und Großaufträge, darunter vier U-Boote und eine Modernisierung bestehender Flotten. TKMS ist seit 1. Januar 2025 unabhängig von der Thyssenkrupp AG.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Marineschiffbau“. Lesen Sie jetzt „TKMS steigert Gewinn deutlich“. Deutschlands größter Marineschiffbauer TKMS hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/25 wichtige Finanzkennzahlen gesteigert. TKMS-Vorstandschef Oliver Burkhard sagte, die Daten unterstrichen die gestärkte Marktposition und Leistungsfähigkeit des Unternehmens und bildeten eine solide Basis für weiteres Wachstum. Der Auftragsbestand liege auf Rekordniveau, Umsatz und Profitabilität seien deutlich gewachsen. Der jetzt vorgelegte freiwillige Geschäftsbericht ist der erste eigenständige Bericht der TKMS AG & Co. KGaA, die zum 1. Januar 2025 von der Thyssenkrupp AG abgespalten worden ist. Demnach stieg im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr der Umsatz um 9,3 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,0 Milliarden Euro). Unter dem Strich steht einen Nettogewinn von 108 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es knapp 88 Millionen Euro gewesen. Der Auftragseingang lag im Geschäftsjahr 2024/25 bei 8,8 Milliarden Euro und damit knapp sechsmal so hoch wie im Vorjahr (1,5 Milliarden Euro). Auch der Auftragsbestand liegt mit rund 18,2 Milliarden Euro deutlich über dem Vorjahresniveau von 11,6 Milliarden Euro. Die Steigerung ergibt sich demnach vor allem durch die Nachbestellung von vier U-Booten im Rahmen des deutsch-norwegischen 212CD-Programms, den Auftrag für die Polarstern, einen Großauftrag für die Modernisierung von sechs 212A-U-Booten der deutschen Marine und einen Exportauftrag über zwei weitere 218SG-U-Boote. © dpa-infocom, dpa:251208-930-393867/1