Datum07.12.2025 18:15
Quellewww.zeit.de
TLDREin 82-jähriger Mann aus Rheinland-Pfalz fiel in Baden-Württemberg mit seinem Auto in den Rhein und ertrank. Zeugen alarmierten die Polizei, nachdem das Fahrzeug über einen Fähranleger ins Wasser fuhr. Trotz intensiver Suchmaßnahmen mit Tauchrobotern war die Bergung des Autos erst am nächsten Tag erfolgreich. Der Mann wurde tot am Steuer gefunden. Die Polizei schließt Fremdverschulden aus, die genauen Ursachen des Unfalls werden untersucht.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Notfälle“. Lesen Sie jetzt „Mann fährt mit Auto in Rhein und ertrinkt – Wagen geborgen“. Ein Mann aus Rheinland-Pfalz ist in Baden-Württemberg mit seinem Auto in den Rhein gefahren und mitsamt dem Fahrzeug untergegangen. Am nächsten Tag bargen die Einsatzkräfte den Wagen nach einer großen Suchaktion nachmittags aus dem Fluss, wie ein Polizeisprecher sagte. Der tote Fahrer saß demnach noch am Steuer, als das Fahrzeug aus dem Wasser geholt wurde. Bei der Leiche handelte es sich Polizeiangaben zufolge um einen 82-Jährigen, der seit Samstag in Bad Bergzabern im Landkreis Südliche Weinstraße wegen Orientierungslosigkeit vermisst wurde. Zeugen hatten am späten Samstagabend den Notruf gewählt, als sie sahen, wie der Wagen über einen Fähranleger in Rheinstetten in den Rhein fuhr. Die Rettungsmaßnahmen mit Tauchrobotern und Tauchern blieben in der Nacht erfolglos, die Strömung war laut Polizei zu stark. Mit Tagesanbruch wurden die Maßnahmen dann fortgesetzt. Unter anderem suchten die Rettungskräfte mit einem Sonarboot nach dem gesunkenen Auto. Am Nachmittag ortete ein Peilboot der Wasserschutzpolizei den Wagen nahe einem Restaurant in Au am Rhein (Kreis Rastatt) im Wasser. Trotz der Strömung wurde das Fahrzeug schließlich rund eine Stunde später geborgen und an Land gebracht. Die Ermittler gehen nicht von einem Fremdverschulden aus. Die Hintergründe des Unfalls sind demnach Gegenstand der Ermittlungen. © dpa-infocom, dpa:251207-930-392752/1