Datum06.12.2025 09:00
Quellewww.zeit.de
TLDRSechs EU-Länder, darunter Bulgarien und Italien, fordern eine Lockerung des geplanten Verbots von Verbrennungsmotoren ab 2035. Sie schlagen vor, den Verkauf von Hybridfahrzeugen und alternativen Antriebstechnologien auch nach diesem Datum zuzulassen, um Emissionen zu reduzieren. Zudem wird gefordert, kohlenstoffarme und erneuerbare Kraftstoffe in den Emissionsreduktionsplan einzubeziehen. Die EU-Kommission plant, am 10. Dezember ein Maßnahmenpaket vorzustellen, das möglicherweise auch Änderungen zu den CO₂-Grenzwerten für Neuwagen enthalten wird.
InhaltSechs EU-Staaten sprechen sich gegen ein vollständiges Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 aus. Die EU-Kommission will in der nächsten Woche Vorschläge dazu vorlegen. Sechs EU-Staaten fordern von der Europäischen Kommission, das für 2035 geplante Verbot von Verbrennungsmotoren aufzuweichen. Bulgarien, Tschechien, Ungarn, Italien, Polen und die Slowakei schlagen vor, den Verkauf von Hybridfahrzeugen oder Fahrzeugen mit alternativen Antriebstechnologien auch nach diesem Datum zu erlauben. Diese Technologien "könnten zum Ziel der Emissionsreduzierung beitragen", heißt es in einem gemeinsamen Schreiben. Sie forderten zudem, kohlenstoffarme und erneuerbare Kraftstoffe in den Plan zur Reduzierung der Kohlenstoffemissionen im Verkehr aufzunehmen. Die EU-Kommission will in der kommenden Woche ein Maßnahmenpaket zur Unterstützung europäischer Autohersteller vorstellen, darunter Änderungsvorschläge zu den CO₂-Grenzwerten für Neuwagen und eine Lockerung des Verbots von Verbrennungsmotoren ab 2035. Wie die Vorschläge der Kommission genau aussehen werden, ist offen. Das Paket soll am 10. Dezember veröffentlicht werden, könnte sich jedoch verzögern. Auch die Bundesregierung wirbt für eine Abkehr vom Verbrenner-Aus. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.