Funde bei Olpe und in Monreal: Getötete 32-Jährige – Leiche und Hände gehören zusammen

Datum05.12.2025 12:28

Quellewww.spiegel.de

TLDRDie Leiche einer 32-jährigen Frau aus Eritrea, gefunden in Monreal, gehört zu ihren an der A45 bei Olpe entdeckten Händen, wie eine DNA-Analyse ergab. Keiner der Fundorte ist der Tatort. Die Frau lebte zuletzt in Bonn, und es wird untersucht, ob ihr Lebensgefährte, der sich im Ausland aufhält, mit dem Verbrechen in Verbindung steht. Ihr drei Monate altes Baby wurde unversehrt gefunden. Der Kopf der Frau bleibt bislang verschwunden. Ermittlungen dauern an.

InhaltDie in Rheinland-Pfalz gefundene Frauenleiche gehört zu den Händen, die zuvor an der A45 gefunden worden waren, das hat eine DNA-Analyse ergeben. Keiner der beiden Fundorte ist laut Mordkommission der Tatort. Die auf der A45 bei Olpe in Nordrhein-Westfalen gefundenen Hände gehören zu einer in Monreal in Rheinland-Pfalz gefundenen Frauenleiche ohne Hände und Kopf. Das habe ein DNA-Abgleich ergeben, teilten die Staatsanwaltschaft Bonn und das Polizeipräsidium Bonn mit. "Im Zuge der Ermittlungen der Mordkommission wird weiter geprüft, ob der Lebensgefährte der Eritreerin, der sich weiterhin im außereuropäischen Ausland befindet, mit der Tat in Verbindung steht", hieß es. Die 32 Jahre alte Frau habe zuletzt in einer kommunalen Unterkunft in Bonn gewohnt. Weiter unklar sei bislang, wo die Frau getötet wurde, teilten die Ermittler mit. Es gebe keine Hinweise darauf, dass es sich bei einem der beiden Fundorte um den Tatort des Tötungsdelikts handele. "Auch der Kopf der Frau wurde bislang nicht gefunden." Die abgetrennten Frauenhände waren Mitte November gefunden und durch Fingerabdrücke der 32-jährigen Frau zugeordnet worden. Ihr drei Monate altes Baby war unverletzt vor einem Kloster im hessischen Waldsolms gefunden worden. Die Leiche wurde Anfang Dezember entdeckt.