Datum04.12.2025 20:31
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Füchse Berlin haben in der Handball-Champions-League ihre erste Niederlage gegen den norwegischen Meister Konstad Handball mit 24:28 erlitten. Trotz der Niederlage bleiben die Füchse Tabellenführer und benötigen nur noch einen Sieg für die Viertelfinal-Qualifikation. Das Rumpfteam kämpfte ohne mehrere Schlüsselspieler, darunter Stammkeeper Dejan Milosavljev und Weltmeister Lasse Gidsel. Abstimmungsprobleme und individuelle Fehler prägten die Partie, was zum Rückstand führte, den die Füchse trotz Bemühungen nicht mehr aufholen konnten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Handball-Champions-League“. Lesen Sie jetzt „Füchse-Rumpfteam verpasst vorzeitigen Viertelfinal-Einzug“. Die Bundesliga-Handballer der Füchse Berlin haben in der Champions League im zehnten Spiel ihre erste Niederlage kassiert. Das Rumpfteam des deutschen Meisters verlor beim norwegischen Champion Konstad Handball in Trondheim mit 24:28 (12:15). Die Füchse bleiben dennoch Tabellenführer und haben noch vier Partien, um den einen benötigten Sieg zur direkten Viertelfinal-Qualifikation zu holen. Beste Berliner Werfer waren Matthes Langhoff mit sieben und Aitor Ariño mit fünf Toren. Trainer Nicolej Krickau musste neben vier Langzeitverletzten erneut auf Stammkeeper Dejan Milosavljev verzichten. Zudem fehlten der noch nicht spielberechtigte Nejc Cehte und Welthandballer Mathias Gidsel nach seiner Schulterverletzung aus dem Bundesliga-Spiel gegen Lemgo. Dennoch starteten die Füchse mit einem 2:0 in die Partie. Doch es wurde schnell klar, dass das Team ohne die vielen Leistungsträger nicht eingespielt ist. Es gab zahlreiche Abstimmungsprobleme im Angriff, die zu Ballverlusten führten, zudem scheiterten sie mehrfach am Gastgeber-Keeper Andreas Palicka. Nach rund 14 Minuten lagen die Füchse so bereits 4:8 zurück. Einzig Lasse Ludwig hielt mit starken Paraden sein Team im Spiel. Aber zu allem Überfluss verletzte sich Ende der ersten Hälfte dann auch noch Weltmeister Lasse Andersson und kam nicht mehr zurück. Der deutsche Meister kämpfte auch nach dem Seitenwechsel, arbeitete auch in der Abwehr ordentlich. Aber mit nur noch zwei etatmäßigen Rückraumspielern fehlte im Angriff einfach die Durchschlagskraft. Gerade die jungen und unerfahrenen Akteure zahlten viel Lehrgeld. So liefen die Füchse bis zum Ende einem Rückstand hinterher. © dpa-infocom, dpa:251204-930-381852/1