Datum04.12.2025 17:30
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Ludwigshafen haben vier Kinder im Alter von 12 bis 13 Jahren verbotene Feuerwerkskörper an ihrer Schule verkauft und weitergegeben. Lehrer entdeckten leere Böllerpackungen und informierten die Polizei, die daraufhin die Kinder und deren Zimmer durchsuchte. Dabei wurden über 150 gefährliche Böller gefunden. Die Herkunft der Feuerwerkskörper ist ungeklärt, die Polizei ermittelt wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz. Aufgrund ihres Alters sind die Kinder jedoch schuldunfähig. Eltern werden vor den Gefahren von Feuerwerk gewarnt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Feuerwerk“. Lesen Sie jetzt „Kinder verkaufen verbotene Feuerwerkskörper an Schule“. Vier Kinder sollen an einer Schule in Ludwigshafen untereinander verbotene Feuerwerkskörper weitergegeben und verkauft haben. Wie die Polizei mitteilte, informierten Lehrkräfte die Polizei, da sie leere Böllerpackungen in einem Spind fanden. Die Polizei durchsuchte die Kinder im Alter zwischen 12 und 13 Jahren noch an der Schule sowie deren Zimmer in den Elternhäusern. Dabei stellten die Beamten unter anderem in einem Zimmer mehr als 150 Böller der Kategorien 3 und 4 fest, deren Besitz und Zündung behördlich genehmigt werden muss. Es ist bislang unklar, wie die Kinder an die Feuerwerkskörper gelangten. Die Polizei ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Die Kinder sind allerdings schuldunfähig, weil sie das 14. Lebensjahr noch nicht beendet haben. Der Umgang mit Feuerwerkskörpern der Kategorien 3 und 4 kann lebensgefährlich sein. Eltern wird dringend geraten, die Gefahren von Feuerwerk nicht zu verharmlosen. © dpa-infocom, dpa:251204-930-381334/1