Datum04.12.2025 17:26
Quellewww.zeit.de
TLDRDie "Copsy"-Studie des UKE zeigt, dass junge Menschen in Deutschland auch Jahre nach der Pandemie stärkere psychische Belastungen verspüren. 22 Prozent der 2025 befragten Kinder und Jugendlichen berichten von einer verminderten Lebensqualität, was einen Anstieg von sieben Prozent im Vergleich zu Befragungen vor der Pandemie darstellt. Besonders betroffen sind Mädchen. Globale Themen wie Kriege und gesellschaftliche Diskurse belasten die Jugendlichen nun mehr als die Pandemie selbst.
InhaltAuch Jahre nach dem letzten Lockdown nehmen laut einer Studie mehr junge Menschen psychische Belastungen wahr als vor der Pandemie. Vor allem Mädchen sind betroffen. Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist weiterhin schlechter als vor der Corona-Pandemie. Das geht aus der "Copsy"-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hervor. Demnach berichten 22 Prozent der 2025 befragten Kinder und Jugendlichen von geminderter Lebensqualität, das sind sieben Prozent mehr als bei Befragungen vor der Pandemie aus den Jahren 2014 bis 2017. Die Pandemie selbst bereite den Mädchen und Jungen inzwischen allerdings kaum noch Sorgen. Dafür spielten globale Themen und gesellschaftliche Diskurse eine größere Rolle, etwa Kriege und die Spaltung der Gesellschaft. An der repräsentativen Studie nahmen laut dem UKE Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 23 Jahren aus 1.607 Familie teil. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.