Krankenhaus: Weniger Verluste - Minister sieht Unimedizin auf gutem Weg

Datum04.12.2025 16:54

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Mainzer Universitätsmedizin erwartet 2025 ein Defizit von 75,7 Millionen Euro, was eine Verringerung um 20 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Gesundheitsminister Clemens Hoch betont, dass die Unimedizin auf einem guten Weg sei, trotz weiterhin hoher Herausforderungen. Das Ziel bleibt, bis 2030 eine schwarze Null zu erreichen. Ein milliardenschwerer Masterplan zur baulichen Infrastruktur soll die Effizienz steigern und die Unimedizin an moderne medizinische Anforderungen anpassen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Krankenhaus“. Lesen Sie jetzt „Weniger Verluste - Minister sieht Unimedizin auf gutem Weg“. Die Mainzer Universitätsmedizin wird ihre Verluste in diesem Jahr voraussichtlich weiter verringern. Sie rechnet nach Angaben von Vorstandschef Ralf Kiesslich im Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages in Mainz 2025 mit einem Defizit von 75,7 Millionen Euro. Das wären rund 20 Millionen Euro weniger Verlust als noch im vergangenen Jahr. In den Jahren davor hatte das Minus sogar im dreistelligen Millionenbereich gelegen.  Der Neustart der Unimedizin nach Jahren mit hohen Verlusten brauche langen Atem, die Herausforderungen seien weiter hoch, sagte der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD). "Aber wir kommen gut voran." Nach wie vor gelte das Ziel, im Jahr 2030 operative eine schwarze Null zu erreichen. Das erfordere weitere Kraftanstrengungen.  Eine Kraftanstrengung wird in den kommenden Jahren die Umsetzung eines milliardenschweren Baumasterplans. Eine neue bauliche Infrastruktur soll viele Abläufe in dem Haus effizienter machen und die Unimedizin besser an die Anforderungen der modernen Medizin anpassen. Im Gespräch ist derzeit auch ein möglicher zweiter Standort am Rand der Stadt. © dpa-infocom, dpa:251204-930-381120/1