Datum04.12.2025 13:52
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Jahr 2025 verzeichnete Europa die höchsten Waldbrand-Emissionen seit Beginn der Aufzeichnungen, mit fast 13 Megatonnen Kohlenstoff. Hauptverursacher waren die Brände in Spanien und Portugal. Auch das Vereinigte Königreich meldete Rekordwerte. Die Brände im östlichen Mittelmeerraum und die Balkanregion waren ebenfalls außergewöhnlich heftig. Obwohl die Emissionen aus den europäischen Bränden nicht signifikant zur globalen CO2-Emission beitragen, dienen sie als Indikator für die durch Brände verursachten Schadstoffemissionen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Klimawandeldienst“. Lesen Sie jetzt „Waldbrände verursachen Rekord-Emissionen in Europa“. Europa hat 2025 die höchsten Waldbrand-Emissionen seit Beginn der Aufzeichnungen vor 23 Jahren verzeichnet. Dabei wurden knapp 13 Megatonnen Kohlenstoff freigesetzt, wie der Klimawandeldienst des EU-Programms Copernicus weiter berichtet. Maßgeblich mit dafür verantwortlich seien die anhaltenden Brände im Sommer in Spanien und Portugal gewesen. "Spanien verzeichnete die höchsten jährlichen Brandemissionen seit 23 Jahren", teilte der Dienst mit. Der Rauch der Brände gelangte bis nach Großbritannien und Nordwesteuropa. Auch im Vereinigten Königreich wurden die höchsten jährlichen Emissionen durch Waldbrände seit Beginn der Datenerfassung registriert. Die Brände im östlichen Mittelmeerraum seien ebenfalls "außergewöhnlich heftig" gewesen, teilte Copernicus mit. Auch die Balkanregion sei von "extremen Bränden betroffen" gewesen. Die Kohlenstoffemissionen aus Bränden in Europa tragen nicht wesentlich zu den globalen CO2-Emissionen bei. "Doch können die Zahlen als Indikator für die durch Brände verursachten Emissionen vieler Schadstoffe herangezogen werden", teilte der Klimawandeldienst mit. © dpa-infocom, dpa:251204-930-379655/1