Datum04.12.2025 11:50
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Deutsche-Bahn-Tochter DB Regio wird ab 2027 weiterhin im Bahnnetz Mitte zwischen Kiel, Flensburg und Hamburg verkehren. Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen und die Regionalleiterin von DB Regio Nord unterzeichneten den neuen Vertrag nach einem zweiten Vergabeverfahren. Die Züge werden künftig alle zwei Stunden nach Tinglev fahren, die Flotte wird erneuert und die Pünktlichkeit auf 90 Prozent festgelegt. Schleswig-Holstein erwartet zudem jährliche Einsparungen im Millionenbereich durch die Neuvergabe.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Deutsche-Bahn-Tochter“. Lesen Sie jetzt „DB Regio bleibt auf Bahnnetz Mitte – Vertrag unterzeichnet“. Die Deutsche-Bahn-Tochter DB Regio wird auch von 2027 an weiterhin zwischen Kiel, Flensburg und Hamburg fahren. Das Bahnnetz Mitte war im Mai neu ausgeschrieben worden. Nun haben Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen (CDU) und Nicole Berlin, die Regionalleiterin von DB Regio Nord, den Vertrag zur Fortsetzung unterzeichnet. "Der Weg hierhin war nicht ganz einfach", sagte der Verkehrsminister vor der Unterzeichnung. Die DB Regio hatte erst in einem zweiten Vergabeverfahren den Zuschlag für die Bahnstrecke der Regionalzüge RE7 und RE70 erhalten. Das vorherige Verfahren wurde den Angaben zufolge aufgehoben, da kein wirtschaftliches Angebot vorlag. Der neue Vertrag sichert auch die Bahnanbindung nach Tinglev. Der RE7 wird laut Nahverkehrsbund Schleswig-Holstein (Nah. SH) alle zwei Stunden von Flensburg in die dänische Stadt fahren. Von 2027 an steigt zudem die Zahl der Züge im Bahnnetz Mitte und Südwest von 33 auf 42. Gleichzeitig wird die gesamte Zugflotte erneuert. Die künftig festgelegten Pünktlichkeitswerte liegen unter denen der bisherigen Verträge. Nah. SH-Geschäftsführer Arne Beck sagte: "Wir haben das Pünktlichkeitsziel auf 90 Prozent festgelegt." Zudem hängen Abschläge vom Zustand der Infrastruktur ab. Die Neuvergabe habe sich dennoch gelohnt: Schleswig-Holstein spare im Vergleich zu heute jährlich einen beträchtlichen Millionenbetrag, teilten das Land und der Verkehrsverbund bei der Zuschlagsverkündung Anfang November mit. Eine genaue Summe blieb auch auf Nachfrage ungenannt. © dpa-infocom, dpa:251204-930-378747/1