Datum04.12.2025 11:47
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Bundesschülerkonferenz fordert die Freistellung von Schülern für Proteste gegen die Wehrpflicht. Generalsekretärin Amy Kirchhoff betont, dass Schüler nicht für ihr Engagement bestraft werden sollten, da das öffentliche Äußern von Meinungen essenzieller Bestandteil der Demokratie ist. Politische Bildung erstrecke sich über den Klassenraum hinaus, und demokratische Teilhabe entstehe oft durch aktive Teilnahme am öffentlichen Diskurs.
InhaltPolitische Bildung finde nicht nur im Klassenraum statt, findet die Bundesschülerkonferenz. Schüler sollten demonstrieren dürfen, ohne Nachteile fürchten zu müssen. Die Bundesschülerkonferenz fordert, dass Schülerinnen und Schüler dem Unterricht fernbleiben dürfen, sollten sie an Protesten gegen die Wehrpflicht teilnehmen wollen. Schüler dürften nicht dafür bestraft werden, für ihre Meinung auf die Straße zu gehen, sagte Generalsekretärin Amy Kirchhoff. Das Recht, die eigene Meinung öffentlich zu vertreten, sei Kernbestandteil der Demokratie. Darüber teilte die Bundesschülerkonferenz mit, politische Bildung finde nicht nur im Klassenraum statt. Demokratische Selbstwirksamkeit entstehe oft erst, sobald junge Menschen am öffentlichen Diskurs teilnähmen, Verantwortung übernähmen und ihre Standpunkte sichtbar machten. Dieser Artikel wir weiter aktualisiert.