Datum04.12.2025 10:40
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland sinkt weiter. Im dritten Quartal 2023 gab es rund 1,03 Millionen offene Stellen, ein Rückgang um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auf 100 Stellen kommen derzeit 288 Arbeitslose, was einen Anstieg im Vergleich zu 220 im Vorjahr darstellt. Laut IAB bleibt der Arbeitsmarkt auf einem niedrigen Niveau und stagniert, beeinflusst durch weniger Stellenangebote und eine höhere Arbeitslosenzahl.
InhaltFür Arbeitssuchende wird es auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht leichter. Auch im dritten Quartal ist das Jobangebot gesunken: Auf 100 Stellen kommen 288 Arbeitslose. Die Zahl der offenen Stellen in Deutschland ist im dritten Quartal des Jahres weiter gesunken. Das geht aus einer Erhebung des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Demnach nahm das Stellenangebot im Vergleich zum Vorjahr um rund 19 Prozent ab, es beläuft sich derzeit um etwa 1,03 Millionen offene Stellen. Gegenüber dem Vorquartal gab es einen Rückgang um rund zwei Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit dem Pandemiejahr 2020. "Die Arbeitsmarktnachfrage kommt weiterhin nicht in Schwung und stagniert auf niedrigem Niveau", sagte IAB-Arbeitsmarktforscher Alexander Kubis. Auf 100 von Betrieben ausgeschriebene offene Stellen kamen bundesweit zuletzt 288 arbeitslos gemeldete Personen. Im dritten Quartal 2024 seien es noch 220 Arbeitslose gewesen. Der Anstieg ist nach Angaben des IAB sowohl auf den Rückgang der offenen Stellen als auch auf eine gestiegene Zahl von Arbeitslosen zurückzuführen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.