Datum04.12.2025 09:17
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Jahr 2024 sind in Nordrhein-Westfalen 10.145 Menschen an nicht natürlichen Todesursachen gestorben, was 4,6 Prozent aller Sterbefälle entspricht. Unfälle, oft durch Stürze, verursachten etwa 70 Prozent dieser Fälle. Besonders alarmierend ist der Anstieg der Suizide, die 18,1 Prozent der nicht natürlichen Todesfälle ausmachten. Insgesamt begingen 1.835 Menschen Suizid, was einem Anstieg von 12,5 Prozent im Vergleich zu 2023 entspricht. 73 Prozent der Suizidopfer waren Männer, das durchschnittliche Sterbealter betrug 60 Jahre.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nicht-natürliche Todesfälle“. Lesen Sie jetzt „Statistikamt: Mehr Suizide in NRW - häufiger Männer“. Im vergangenen Jahr sind 10.145 Menschen in Nordrhein-Westfalen laut Statistik aufgrund einer nicht natürlichen Todesursache gestorben. Das seien 4,6 Prozent aller Sterbefälle 2024 gewesen, berichtete das Landestatistikamt IT.NRW in Düsseldorf. Dieser Anteil sei unverändert zum Vorjahr 2023. Bei rund 70 Prozent der nicht natürlichen Todesfälle war demnach ein Unfall die Ursache, häufig ein Sturz im häuslichen Umfeld bei betagten Menschen. In weiteren 9,4 Prozent verstarben Menschen an den Folgen bereits länger zurückliegender Unfälle. Einen deutlichen Anstieg gab es allerdings bei Suiziden. Unter den nicht natürlichen Todesursachen waren demnach 18,1 Prozent Suizide. "Im Jahr 2024 begingen laut Todesbescheinigung 1.835 Menschen Suizid", heißt es in der Mitteilung. Das bedeute einen Anstieg um 12,5 Prozent im Vergleich zu 2023. Beinahe drei Viertel - 73 Prozent - waren männlich. Das durchschnittliche Sterbealter aller Suizidfälle lag laut IT.NRW bei 60 Jahren. In 125 Fällen handelte es sich laut Todesbescheinigung um einen ärztlich assistierten Suizid. © dpa-infocom, dpa:251204-930-377907/1