Datum03.12.2025 20:02
Quellewww.zeit.de
TLDRHunderte Fußballfans demonstrierten in Bremen gegen die geplante Verschärfung von Sicherheitsmaßnahmen im Fußball, während die Innenministerkonferenz startete. Unter dem Motto "Für Fankultur und Freiheitsrechte" kritisierten sie die anstehenden Entscheidungen. Etwa 600 Teilnehmer, laut Beobachtern möglicherweise mehr, versammelten sich, unterstützt von Ultra-Gruppierungen von Werder Bremen. Die Minister sind jedoch nicht gewillt, sofort weitreichende Maßnahmen zu beschließen, da die Arbeit der Bund-Länder-Arbeitsgruppe dazu noch nicht abgeschlossen ist.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Innenministerkonferenz“. Lesen Sie jetzt „Protest von Fußballfans zum Start der Innenministerkonferenz“. Unter dem Motto "Für Fankultur und Freiheitsrechte" haben Hunderte Fußballfans in Bremen gegen die Verschärfung von Sicherheitsmaßnahmen beim Fußball demonstriert. Nach Polizeiangaben versammelten sich am Abend rund 600 Menschen, andere Beobachter vor Ort schätzten die Zahl höher ein. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen kritisierten in ihren Gesängen und Rufen die Innenministerkonferenz, die am Abend in Bremen begann. Zu der Demonstration hatten Ultra-Gruppierungen von Bundesligist Werder Bremen aufgerufen. Die Innenminister und -ministerinnen von Bund und Ländern wollen bei ihrem dreitägigen Treffen unter anderem über die Verschärfung von Sicherheitsmaßnahmen in Fußballstadien sprechen. Die Pläne sorgen seit Wochen für Diskussionen und Fan-Proteste. Weitreichende Entscheidungen dazu sind in Bremen allerdings nicht zu erwarten. Die Arbeit der zu Gewalt im Fußball eingerichteten Bund-Länder-Arbeitsgruppe, die im Austausch mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) steht, sei nicht abgeschlossen, hieß es aus dem Kreis der Innenminister. © dpa-infocom, dpa:251203-930-376690/1