Datum03.12.2025 14:36
Quellewww.zeit.de
TLDRDas Land Schleswig-Holstein fördert im kommenden Jahr 57 Projekte des sozialen Wohnungsbaus mit fast 400 Millionen Euro, was mehr als 1.800 neue Wohnungen ermöglicht. Innenministerin Magdalena Finke betont die Bedeutung dieser Unterstützung für die Wohnungswirtschaft, insbesondere angesichts hoher Herstellungskosten. Die Förderung konzentriert sich auf Ballungsräume sowie ländliche Gebiete mit hohem Wohnraumbedarf. Führende Städte bei den Förderungen sind Flensburg, Kiel und Norderstedt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sozialer Wohnungsbau“. Lesen Sie jetzt „Land gibt fast 400 Millionen Euro für sozialen Wohnungsbau“. Das Land Schleswig-Holstein fördert im nächsten Jahr 57 Projekte des sozialen Wohnungsbaus mit insgesamt mehr als 1.800 Wohnungen. Dafür stehen fast 400 Millionen Euro zur Verfügung, wie das für Wohnen zuständige Innenministerium mitteilte. "Die soziale Wohnraumförderung ist seit einigen Jahren eine unverzichtbare Unterstützung der Wohnungswirtschaft im Land", sagte Innenministerin Magdalena Finke (CDU). Da die Herstellungskosten für die Wohnungs- und Bauwirtschaft weiterhin hoch seien, könnten viele Investoren erst durch die Wohnraumförderung ihre Projekte umsetzen. Der Schwerpunkt der Förderung liege in den Ballungsräumen und den Regionen, in denen der Wohnraumbedarf besonders hoch sei. Allerdings habe man bei der Verteilung auch darauf geachtet, dass im ländlichen Raum Projekte in größerer Zahl umgesetzt werden können, etwa in Bredstedt (Kreis Nordfriesland), Marne, Meldorf (Beides Kreis Dithmarschen), Rieseby (Rendsburg-Eckernförde), Selent (Kreis Plön) oder Süderbrarup (Kreis Schleswig-Flensburg). Flensburg steht mit 189 geförderten Wohnungen an erster Stelle der Liste, gefolgt von Kiel (166), Norderstedt (132), Lübeck (122) und Neumünster (84). © dpa-infocom, dpa:251203-930-374911/1