Datum03.12.2025 13:47
Quellewww.zeit.de
TLDRTropensturm Ditwah verursacht in Südostasien verheerende Überschwemmungen mit über 1.400 Toten, vor allem in Indonesien, wo 753 Tote und 650 Vermisste gemeldet werden. Dies ist die schlimmste Umweltkatastrophe seit dem Tsunami auf Sulawesi 2018. Sri Lanka zählt 465 Tote, Thailand 185 und Malaysia 3. Die Infrastruktur ist stark beschädigt, was die Rettungsmaßnahmen erschwert. Der Wiederaufbau in Sri Lanka könnte schwierig werden, da wesentliche Anbaugebiete zerstört wurden.
InhaltMit dem Zyklon Ditwah erlebt Indonesien die schlimmste Umweltkatastrophe seit dem Tsunami auf Sulawesi 2018. Auch Sri Lanka und Thailand sind schwer betroffen. In Südostasien sind nach den schweren Überschwemmungen mehr als 1.400 Leichen gefunden worden. Allein in Indonesien meldeten die Behörden 753 Tote und bezeichneten die Zerstörung durch die unerbittlichen Regenfälle und den Tropensturm auf Sumatra als schwerste Katastrophe seit dem Erdbeben und dem Tsunami auf Sulawesi 2018. Etwa 650 Menschen werden demnach weiterhin vermisst. Unterspülte Straßen, eingestürzte Brücken und weitere Erdrutsche erschweren es den Rettungskräften, einige der am stärksten betroffenen Gebiete zu erreichen. In Sri Lanka wurden 465 Tote gemeldet, in Thailand 185 und in Malaysia drei. Sri Lankas Präsident Anura Kumara Dissanayake sagte, die genaue Zahl lasse sich noch nicht beziffern. Der Wiederaufbau könnte das Land stark belasten, weil viele Reisanbaugebiete und das für Gemüse wichtige Bergland verwüstet wurden. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.