USA: Waschbär randaliert betrunken in Spirituosenladen in Virginia

Datum03.12.2025 13:43

Quellewww.spiegel.de

TLDREin Waschbär hat in einem Spirituosenladen in Virginia Chaos angerichtet, nachdem er in der Nacht in den Laden eingebrochen war und alkoholische Getränke konsumiert hatte. Der betrunkenen Waschbär wurde am Morgen bewusstlos im Badezimmer gefunden. Die Mitarbeiterin des Tierschutzes, Samantha Martin, brachte ihn ins Tierheim, wo er sich erholte. Nach ein paar Stunden wurde er ohne Verletzungen wieder freigelassen, mit der Hoffnung, aus dieser Erfahrung gelernt zu haben.

InhaltIm US-Bundesstaat Virginia ist ein Tier in ein Schnapsgeschäft eingebrochen. Der Waschbär bediente sich offenbar ausgiebig in den Regalen. Und hatte dann einen Kater. Der Einbrecher muss in der Nacht auf Samstag in den geschlossenen Spirituosenladen im US-Bundesstaat Virginia eingedrungen sein – und sich gleich über das unterste Regal hergemacht haben, in dem Scotch und Whisky lagerten. Der nächtliche Bandit sorgte für Chaos, wie die Nachrichtenagentur AP nun meldete: Flaschen gingen zu Bruch, eine Deckenplatte stürzte ein und auf dem Boden bildeten sich alkoholhaltige Pfützen. Der Übeltäter benahm sich wie ein Tier – was nicht weiter verwundert, denn tatsächlich handelt es sich um einen Waschbären. Am Samstagmorgen fand ein Mitarbeiter des Spirituosenladens im Großraum Ashland den Angaben zufolge den betrunkenen Waschbären bewusstlos auf dem Badezimmerboden. Das Ende der ausgiebigen Sauftour. "Ich persönlich mag Waschbären", sagte Samantha Martin, eine Mitarbeiterin des örtlichen Tierschutzes. "Sie sind wirklich lustige kleine Kerlchen. Er ist durch eine der Deckenplatten gefallen und hat dann eine ordentliche Randale hingelegt. Und dabei offenbar alles probiert, was er finden konnte." Martin brachte den Waschbären ins Tierheim, nicht ohne sich zwischendurch das eine oder andere Lachen zu verkneifen. Das Tierheim und die Tierschutzbehörde des Hanover County lobten Martin für ihren Einsatz und bestätigten, dass der Waschbär seinen Rausch inzwischen ausgeschlafen habe. "Nach ein paar Stunden Schlaf und ohne erkennbare Verletzungen (abgesehen vielleicht von einem Kater und schlechten Lebensentscheidungen) wurde er sicher wieder in die Wildnis entlassen – hoffentlich mit der Einsicht, dass Einbruch nicht die Lösung ist", schrieb die Behörde.