Datum16.10.2025 17:27
Quellewww.zeit.de
TLDRBundesverkehrsminister Patrick Schnieder plant eine Reform der Fahrschulausbildung in Deutschland, um den Führerscheinerwerb kostengünstiger zu gestalten, unter Verwendung von Fahrsimulatoren und digitalisierten Lehrmethoden, ohne die Sicherheitsstandards zu gefährden. Gleichzeitig betont Bundeskanzler Friedrich Merz in seiner Regierungserklärung die Notwendigkeit einer starken europäischen Verteidigung, ohne aktuelle Konflikte in der Koalition anzusprechen. In den USA protestieren Journalisten gegen neue Richtlinien im Pentagon, die deren Berichterstattung einschränken.
InhaltDer Bundesverkehrsminister will den Führerschein günstiger machen – auch mit Fahrsimulatoren. Und: Merz' vielsagendes Schweigen in der Regierungserklärung. Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) will den Führerscheinerwerb in Deutschland wieder günstiger machen und stellt dazu eine Reform der Fahrschulausbildung vor. Ziel ist es, die Fahrerlaubnis bezahlbarer zu machen, aber weiterhin hohe Sicherheitsstandards zu gewährleisten. Vorgeschlagen wird vor allem eine digitalere und kompaktere Ausbildung. Warum der Führerschein so teuer geworden ist und was die Reform bringen könnte, fasst Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort zusammen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat heute in seiner Regierungserklärung die Bedeutung einer starken europäischen Verteidigung betont. Er will die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas machen und die Verteidigungsfähigkeit der EU rasch ausbauen. Militärische Stärke sei eine zentrale Voraussetzung für Frieden in Europa, sagte Merz. Die aktuellen Streitpunkte in der Koalition – der Widerstand junger Unionsabgeordneter gegen die Rentenreform und das Chaos um die Wehrdienstreform in der SPD – sprach Merz im Bundestag aber kaum an. Wie ist das zu deuten? Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, ordnet ein. In den USA gibt es neuen Streit zwischen der Trump-Regierung und den Medien: Fast alle Pentagon-Korrespondenten haben nachts ihre Büros geräumt und symbolisch sogar Möbel aus dem Gebäude getragen. Hintergrund sind neue Regeln, nach denen Journalistinnen und Journalisten das Pentagon verlassen müssen, wenn sie ohne Freigabe des Verteidigungsministers berichten. Selbst der konservative, Trump-nahe Sender Fox News hat sich dem Protest angeschlossen. Und sonst so? Einfach mal miteinander reden: Das Plaudernetz Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern.