Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung: Heizkosten stiegen 2024 um sechs Prozent

Datum03.12.2025 08:26

Quellewww.zeit.de

TLDRLaut dem Wärmemonitor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sind die Heizkosten in Deutschland 2024 um sechs Prozent auf 12,33 Cent pro Kilowattstunde gestiegen. Dies ist ein deutlich geringerer Anstieg im Vergleich zu 2023 (20 Prozent) und 2022 (38 Prozent). Die Preiserhöhungen sind vor allem auf das Ende der russischen Gasimporte infolge des Ukrainekriegs zurückzuführen. Preisbremsen des Bundes liefen 2024 aus. Die Daten basieren auf 300.000 Heizkostenabrechnungen für Mietwohnungen.

InhaltDie Heizkosten haben sich im vergangenen Jahr auf 12,33 Cent pro Kilowattstunde verteuert. Ein erneutes Plus – allerdings deutlich niedriger als in den Jahren zuvor. Die Heizkosten sind in Deutschland einer Studie zufolge erneut gestiegen. Eine Kilowattstunde Heizungsenergie verteuerte sich im vergangenen Jahr in Deutschland in Zwei- und Mehrfamilienhäusern um rund sechs Prozent auf 12,33 Cent, wie aus dem Wärmemonitor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervorgeht. Dies ist ein Mittelwert aus Erdgas-, Heizöl- und Fernwärmepreisen.  Der Preis für Heizkosten stieg demnach 2024 nicht so stark wie in den Jahren zuvor. 2023 war der Preis im Schnitt um 20 Prozent gestiegen, 2022 um 38 Prozent – damals sorgte das Ende von russischen Gasimporten infolge des Ukrainekriegs zu einem deutlichen Anstieg. Der Bund verhängte zwischenzeitlich Preisbremsen, diese liefen 2024 aus. Grundlage des Wärmemonitors sind Heizkostenabrechnungen für rund 300.000 Zwei- und Mehrfamilienhäuser, die der Immobiliendienstleister Ista aus Essen erstellt hat. Es geht um rund zwei Millionen Wohnungen, vor allem um Mietwohnungen. Es sind nur vorläufige Zahlen, bislang sind nur etwa 60 Prozent des Datenbestandes für das Jahr 2024 erfasst, daher sind Abweichungen noch möglich. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.