Datum03.12.2025 08:26
Quellewww.spiegel.de
TLDRDer Artikel präsentiert Ideen für Weihnachtsgeschenke für Radfahrer, die alle getestet und empfohlen wurden. Die Auswahl reicht von Winterhandschuhen und Jacken bis hin zu Smartphone-Halterungen und Beleuchtung. Die vorgestellten Produkte sind zwischen fünf und 180 Euro angesiedelt und umfassen praktische Lösungen für verschiedene Wetterbedingungen. Zusätzlich werden Vorteile wie Wärme, Wasserdichte und Benutzerfreundlichkeit hervorgehoben. Für weitere Informationen sind Testergebnisse verlinkt. Der Artikel enthält Affiliate-Links, über die der Verlag eine Provision erhält.
InhaltLeidenschaftliche Radler freuen sich immer über ein Geschenk, das für mehr Spaß auf dem Zweirad sorgt. Wir haben ein paar Ideen für Sie. Alle getestet und für gut befunden. Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde. Ein zum Hobby Radfahren passendes Geschenk ist immer eine gute Idee. Aber die Auswahl ist groß, und nicht alle Produkte können in der Praxis überzeugen. Um Ihnen die Wahl zu erleichtern, haben wir Produkte zu Preisen zwischen fünf und 180 Euro zusammengestellt, die bei unseren Tests gut abgeschnitten haben. Da sollte für jeden und jede etwas Passendes dabei sein. Wenn Sie Details zu den von uns empfohlenen Produkten erfahren oder sich weitere Produkte aus der jeweiligen Kategorie anschauen wollen: Wir haben zu jeder Empfehlung den vollständigen Testbericht verlinkt. Dieser Text enthält mit dem Hinweis "Anzeige" gekennzeichnete Affiliate-Links, über die der Verlag, aber nie der Autor individuell, bei Verkäufen eine geringe Provision vom Händler erhält. An kalten Tagen sind gute Winterhandschuhe ein Segen. Sie sollten bis zum Gefrierpunkt warmhalten, sich von Feuchtigkeit und Wind nicht beeindrucken lassen und – auch das ist gelegentlich wichtig – gut aussehen. Der All Natural Glove Warm von Chiba besteht aus Wolle und Leder, hält bis knapp über null Grad warm und fällt optisch nicht zu sehr hinter bürotauglicher Alltagskleidung zurück. Er eignet sich für Männer wie Frauen gleichermaßen, fällt allerdings etwas klein aus. Eine Alternative: Wenn es wärmer, aber auch sportlicher sein soll, wäre der neue Villach 3 von Roeckl eine Empfehlung. Er sitzt gut, ist immun gegen Regen und wärmt ausreichend. Details zu den getesteten Handschuhen lesen Sie in unserem Test von Winterhandschuhen für Radfahrerinnen und -fahrer. Eine schöne und wasserdichte Winterjacke für Pendler ist der Cyclist Padded Parka von Vaude. Im Test erwies sich die wärmende Jacke mit ihren vielen Taschen und cleveren Details als praktisch und unkompliziert. Es gibt sie in einem taillierten Schnitt für Frauen und einem geraden für Männer. Für Sportlerinnen und Sportler, die auch in der kühlen Jahreszeit mit dem Rennrad oder Gravelbike ihre Runden ziehen wollen, ist die eng geschnittene Core Bike Subz Insulate von Craft eine gute Wahl: Sie wärmt, hält den Wind ab und dennoch schwitzt man nicht übermäßig. Sie ist allerdings nicht dauerhaft regendicht – lediglich Schauer hält sie gut aus. Weitere Testergebnisse – auch für nicht gefütterte Regenjacken – lesen Sie hier. Ein ganz anderer Helfer für Regentage ist ein Poncho. Er wird bei Bedarf einfach über die Alltagskleidung gezogen und schützt nicht nur den Oberkörper, sondern auch die Knie und hinunter bis zu den Waden. Wenn der oder die Beschenkte ein E-Bike mit Display am Lenker fährt, wäre der E-Bike-Poncho von Hock eine gute Wahl. Er kann – anders als viele andere Produkte – beides: Die Knie schützen und den Blick auf den Bildschirm freihalten. Für Radler ohne E-Antrieb ist der Bike Poncho von Tatonka geeignet: Er ist leicht, aber flattert kaum im Fahrtwind und das Frontlicht des Fahrrads kann durch ein Sichtfenster hindurchleuchten. Ponchos sind Unisex-Produkte, die häufig in drei Größen erhältlich sind. Details und Testergebnisse zum Thema finden Sie hier. Was auch ein Poncho nicht schützen kann, sind die Schuhe. Aber auch dafür gibt es eine einfache Lösung: Überschuhe, die bei Regen oder nasser Fahrbahn über die Alltagsschuhe gezogen werden. Als flexibel und einfach handhabbar haben sich im Test von Überschuhen die Capital Plus von Vaude erwiesen. Nach unserer Erfahrung sollten Sie dieses Modell ein oder zwei Nummern größer als die übliche Schuhgröße der oder des Beschenkten wählen. Dann passen sie auch über Winterschuhe. Wenn Sie lieber etwas Kleines, aber dennoch Nützliches verschenken wollen, freuen sich viele Radler über ein Hosenband. Es ersetzt die frühere Hosenklammer, schützt Hosenbeine vor Kettenfett und Schmutz. Stilvoll sind die Trouser Straps vom britischen Hersteller Brooks: Die selbst spannenden Lederbänder sind praktisch und sehen gut aus. Deutlich günstiger und so klein, dass sie in der Hosentasche aufbewahrt werden können, sind die schmalen Bänder namens Doowah von Zéfal. Eine Übersicht über diverse Lösungen finden Sie hier. Sportliche Fahrräder haben oft keine Lichtanlage. Mit gutem Akkulicht zum Anklemmen an den Lenker und die Sattelstütze erhöht man die Sicherheit. Als bequem und gut ausleuchtend hat sich im Test das Set aus dem Frontlicht Aura 100 und dem Rücklicht Blaze Link von Sigma erwiesen. Das Rücklicht wird per Funk mit dem Frontscheinwerfer gekoppelt und kann nicht nur vorn ein- und ausgeschaltet werden, sondern man hat auch den Akkustand beider Leuchten immer im Blick. Außerdem verfügt es über eine Automatik und passt sich selbstständig der Lichtsituation an. Soll es eher eine robuste Leuchte ohne Automatik sein, die auch am Rennrad oder Gravelbike eine gute Figur macht, würden wir die Kombination aus GVolt60 und Rapid Micro G von Cateye empfehlen. Die beiden können nichts außer leuchten. Aber das lange und zuverlässig. Eine Übersicht der getesteten Akku-Leuchten finden Sie hier. Mit dem Smartphone kann man sich bequem navigieren lassen, sofern man es am Lenker befestigt. Am sichersten sind Systemlösungen, die aus einer speziellen Smartphonehülle und einer Lenkerhalterung bestehen. Dann muss das Smartphone nur noch eingeklinkt werden. Hier hat uns das System von SP-Connect überzeugt. Allerdings müssen Sie für jedes Smartphonemodell eine passende Hülle anschaffen. Oder Sie nehmen einen der universell verwendbaren Adapter, die auf Ihre Lieblingshülle geklebt oder geklemmt werden können. Eine günstigere Lösung ist der Smart Grip Mount von Lezyne. Er sitzt sicher und es passen sowohl kleine als auch große Smartphones hinein. Wenn Sie Alternativen suchen: Hier geht es zum Test von Smartphone-Halterungen für den Lenker. Sie schützen nicht vor Diebstahl, können das Auffinden eines gestohlenen Fahrrads aber erleichtern: unauffällig montierte AirTags. Einen Test einer ganzen Reihe unterschiedlicher Airtag-Halterungen finden Sie hier. Zwei Produkte haben uns besonders überzeugt: Die AirBell ist eine Klingel, die nicht nur ordentlich klingelt, sondern auch einen AirTag unauffällig aufnehmen kann. Zudem gibt es eine Variante für MotoTags, wenn der oder die Beschenkte kein iPhone, sondern ein Android-Smartphone hat. In die AirBell Pro ist die Trackerelektronik bereits integriert, man muss also keinen AirTag oder MotoTag mehr kaufen und einbauen. Eine schöne Alternative ist der Knog Scout: Er kann sich mit seiner integrierten Elektronik ohne zusätzliches AirTag in Apples "Wo ist?"-Netzwerk einbinden, fungiert außerdem als Alarmanlage mit Bewegungsmelder, die man per Handy scharf schaltet. Aber Achtung: Der Scout arbeitet derzeit nur mit iPhones zusammen. Der richtige Luftdruck auf den Reifen erleichtert das Radfahren. Damit das Aufpumpen nicht zu mühsam wird, greift man zu Hause am besten auf eine Standluftpumpe zurück. Eines der am einfachsten handhabbaren Modelle ist die JoeBlow von Topeak. Den Testbericht zu den Standluftpumpen lesen Sie hier. Soll es unterwegs schnell, aber mit präzisem Druck weitergehen, sind elektrische Pumpen mit Akku ideal. Getestet haben wir vier Modelle. Gut und im Vergleich günstig ist die EPu2 von Voxom. Für den Transport von Einkäufen, Gepäck oder Kartons auf dem Fahrrad gibt es eine Vielzahl von Lösungen. Die besten Gepäckträgertaschen in unserem Test sind die Back-Roller von Ortlieb und die Aqua Backs von Vaude. Beide kommen als Set, sind robust und halten auch kräftigen Regengüssen stand. Einen Test von insgesamt neun Taschen lesen Sie hier. Für Pendler, die den Arbeitsweg teils mit dem Fahrrad und teils mit der Bahn oder zu Fuß zurücklegen, sind Hybridtaschen ein schönes Geschenk. Sie können am Gepäckträger eingehängt oder als Rucksack getragen werden. Das nach unserer Ansicht beste Modell hat Ortlieb mit der Vario Lite im Angebot. Unseren Testbericht zu Hybridtaschen finden Sie hier. Aber auch kleinere Taschen für den Lenker können ein Geschenk sein, das langfristig Freude bereitet. Die Barrell von Acepac richtet sich an Gravel- und Mountainbiker. Mit ihren vielen Fächern und einem geringen Gewicht konnte sie im Test von Lenkertaschen überzeugen. Für Radtouren und -reisen eignet sich der Bike Bag von Capsuled: Er kann als eine große oder zwei kleinere Taschen eingesetzt und wahlweise am Lenker oder Oberrohr befestigt werden. ANZEIGE Red Rebane Exo Easy und Exo Max Über Affiliate-Links erhält der SPIEGEL-Verlag bei Verkäufen eine Provision vom Anbieter. Zum Schluss noch ein Tipp für alle, die auch Pakete oder andere sperrige Dinge auf dem Rad transportieren wollen: Eine praktische Lösung für solche Großtransporte ist die Exo Easy von Red Rabane. In unserem Test von Transportlösungen fürs Fahrrad erwies sich die clever konstruierte Halterung als universell nutzbar. Über welche Produkte wir im Tests-Ressort berichten und welche wir testen oder nicht, entscheiden wir selbst. Für keinen der Testberichte bekommen wir Geld oder andere Gegenleistungen von den Herstellern. Es kann aus verschiedenen Gründen vorkommen, dass wir über Produkte nicht berichten, obwohl uns entsprechende Testprodukte vorliegen. Testgeräte und Rezensionsexemplare von Spielen werden uns in der Regel kostenlos für einen bestimmten Zeitraum vom Hersteller zur Verfügung gestellt, zum Teil auch vor der offiziellen Veröffentlichung. So können unsere Testberichte rechtzeitig oder zeitnah zur Veröffentlichung des Produkts erscheinen. Vorabversionen oder Geräte aus Vorserienproduktionen testen wir nur in Sonderfällen. In der Regel warten wir ab, bis wir Testgeräte oder Spielversionen bekommen können, die mit den Verkaufsversionen identisch sind. Wenn sie bereits im Handel oder online verfügbar sind, kaufen wir in einigen Fällen auf eigene Kosten Testgeräte. In der Regel werden Testgeräte nach dem Ende des Tests an die Hersteller zurückgeschickt. Die Ausnahme sind Rezensionsexemplare von Spielen und langfristige Leihgaben: So haben wir zum Beispiel Spielekonsolen und Smartphones in der Redaktion, die wir über längere Zeit nutzen dürfen, bevor sie zurückgegeben werden. So können wir beispielsweise über Softwareupdates, neues Zubehör und neue Spiele berichten oder Langzeiturteile fällen. Oft werden solche Produkte und Rezensionsexemplare zum Beispiel am Ende eines Jahres gesammelt und im Rahmen eines firmeninternen Flohmarktes verkauft, wobei die Erlöse für gemeinnützige Zwecke gespendet werden. Teilweise werden Rezensionsexemplare auch direkt an gemeinnützige Einrichtungen gespendet. In Artikeln des Tests-Ressorts finden sich sogenannte Affiliate-Anzeigen, die Links zu Onlineshops enthalten. Besucht ein Nutzer über einen solchen Link einen dieser Shops und kauft dort ein, wird DER SPIEGEL, aber nie der Autor individuell, in Form einer Provision an den Umsätzen beteiligt. Die Anzeigen tauchen in Artikeln unabhängig davon auf, ob ein Produkttest positiv oder negativ ausfällt. Eine ausführliche Erklärung zu Affiliate-Links finden Sie, wenn Sie auf diesen Link klicken.