Datum03.12.2025 05:55
Quellewww.zeit.de
TLDRKennet Eichhorn, 16, wird mit seinem Treffer zum 3:0 im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen 1. FC Kaiserslautern zum jüngsten Torschützen im Wettbewerb nach dem Zweiten Weltkrieg. Er übertrifft Jude Bellingham und sorgt beim 6:1-Sieg für Begeisterung. Hertha BSC erlebt mit diesem Erfolg den siebten Sieg in Folge, und Trainer Stefan Leitl betont Eichhorns wichtigen Anteil an dem Aufschwung, fordert jedoch, den Fokus auf seine Entwicklung zu richten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „DFB-Pokal“. Lesen Sie jetzt „Jungstar Eichhorn: "Großer Anteil" am Hertha-Erfolg“. Die Freude über das Premierentor von Kennet Eichhorn war groß. Mit seinem Treffer zum 3:0 beim 6:1-Erfolg im Achtelfinale gegen den Ligakonkurrenten 1. FC Kaiserslautern avancierte der Mittelfeldspieler von Zweitligist Hertha BSC mit 16 Jahren und 128 Tagen laut dem Datenanbieter Opta zum jüngsten Schützen im DFB-Pokal nach dem Zweiten Weltkrieg. Zuvor führte Jude Bellingham mit 17 Jahren und 77 Tagen das Ranking an. Für Borussia Dortmund erzielte der Engländer ein Tor beim 5:0-Erfolg über den MSV Duisburg im September 2020. Die Begeisterung um den gebürtigen Bernauer versucht Hertha-Trainer Stefan Leitl niedrig zu halten. "Wir müssen ihn nicht noch mehr in den Vordergrund stellen, weil er Dinge umsetzt, die wichtig sind", sagte Leitl. Der Trainer weiß aber ganz genau, dass der junge Mittelfeldspieler mitverantwortlich für den Aufschwung bei den Berliner ist, die gegen Kaiserslautern den siebten Sieg hintereinander gefeiert haben. "Kenny trägt einen großen Teil dazu bei", sagte Leitl. © dpa-infocom, dpa:251203-930-372660/1