Bombenentschärfung: Nächste Woche Bombenentschärfung und Evakuierung in Rechlin

Datum02.12.2025 17:14

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Rechlin kommt es am 10. Dezember zu einer Evakuierung wegen der Entschärfung dreier Bombenblindgänger. Betroffene müssen das Gebiet in einem Radius von etwa einem Kilometer rund um die Fundstellen bis 8.00 Uhr verlassen. Vorbereitungen umfassen das Öffnen von Fenstern und die Nutzung einer Notunterkunft. Die Polizei warnt, dass sich der Evakuierungszeitraum verlängern könnte, falls die Entschärfung komplizierter ist oder eine Sprengung nötig wird. Haustiere und wichtige Dokumente sollten mitgenommen werden.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Bombenentschärfung“. Lesen Sie jetzt „Nächste Woche Bombenentschärfung und Evakuierung in Rechlin“. Wegen der geplanten Entschärfung dreier gefundener Bombenblindgänger müssen am Mittwoch kommender Woche Teile Rechlins an der Mecklenburgischen Seenplatte evakuiert werden. Das betroffene Gebiet erstreckt sich laut Polizei in einem Radius von etwa einem Kilometer rund um die Fundstellen. Diese befinden sich nahe dem Luftfahrttechnischen Museum. "Jeder muss den besagten Bereich am 10. Dezember bis spätestens 8.00 Uhr verlassen haben", informierte die Polizei. Wer keine Möglichkeit habe, für die Dauer der Evakuierung unterzukommen, könne die vom Amt eingerichtete Notunterkunft in der Turnhalle der Regionalschule Rechlin nutzen. Für Hilfe beim Verlassen der Wohnung könnten sich Betroffene telefonisch ans Ordnungsamt Röbel wenden. In dem betroffenen Bereich sollten alle Fenster mit der Kippfunktion geöffnet sein. Sämtliche Wohn- und Geschäftsräume, Ferienwohnungen, Boote, Bootschuppen, Steganlagen und sonstige Plätze müssten im betroffenen Bereich evakuiert werden. Zudem komme es zu Sperrungen. Momentan gehen die Fachleute laut Polizei von einer Bombenentschärfung aus. Sofern diese aufwendiger ist als vermutet oder eine Sprengung erforderlich ist, könne sich der Evakuierungszeitraum verlängern. Der Radius ist demnach bereits so groß, dass er auch für den Fall von Sprengungen gilt. Das Ende der Evakuierung könne vorab nicht konkret bestimmt werden. Wichtige Dokumente und Gegenstände sowie Haustiere sollten daher unbedingt mitgenommen werden. © dpa-infocom, dpa:251202-930-371176/1