Datum02.12.2025 16:19
Quellewww.zeit.de
TLDREin Unternehmen muss nach einer Prüfung des Hauptzollamts Heilbronn knapp fünf Millionen Euro an Einfuhrabgaben nachzahlen. Die Identität des Unternehmens wurde nicht veröffentlicht, jedoch importiert es Elektrowerkzeuge und technische Komponenten. Zollprüfer entdeckten, dass das Unternehmen Waren falsch eingereiht und Preisanpassungen am Geschäftsjahresende nicht berücksichtigt hatte. Diese Nachlässigkeiten führten zu einer Erhöhung des Zollwerts und damit zu den hohen Nachforderungen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Import“. Lesen Sie jetzt „Zoll: Unternehmen muss fünf Millionen Euro nachzahlen“. Knapp fünf Millionen Euro Einfuhrabgaben muss ein Unternehmen nach einer Prüfung durch das Hauptzollamt Heilbronn nachzahlen. Um welche Firma es sich handelt, teilte die Behörde nicht mit. Das Unternehmen habe im Konzernverbund unter anderem Elektrowerkzeuge und technische Komponenten eingeführt. Zollprüfer hatten nachträglich die Vorgänge kontrolliert, auf die Einfuhrumsatzsteuern und Zölle anfallen. Dabei hatten sie festgestellt, dass das Unternehmen Waren unzutreffend eingereiht hatte. Zudem seien hohe, nachträgliche Preisanpassungen am Geschäftsjahresende bei Zollwertangaben nicht berücksichtigt worden. Die Preisanpassungen führten zu einer Erhöhung des Zollwerts für die Einfuhrwaren des betroffenen Geschäftsjahres und damit nun zu hohen Nachforderungen. © dpa-infocom, dpa:251202-930-370777/1