Hochschulen: Neue Rektorin will mehr Studierende nach Freiberg holen

Datum16.10.2025 16:00

Quellewww.zeit.de

TLDRJutta Emes ist die neue Rektorin der TU Bergakademie Freiberg und möchte mehr Studierende gewinnen. Sie plant ein neues Marketingkonzept, um die Hochschule bekannter zu machen, sowie die Bündelung von Kompetenzen in künstlicher Intelligenz und eine stärkere europäische Ausrichtung. Emes ist die erste weibliche Rektorin in der 260-jährigen Geschichte der Universität, die 1765 gegründet wurde. Aktuell zählt die Hochschule etwa 4.300 Studierende. Ihre Amtszeit beträgt fünf Jahre.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Hochschulen“. Lesen Sie jetzt „Neue Rektorin will mehr Studierende nach Freiberg holen“. Die neue Rektorin der TU Bergakademie Freiberg, Jutta Emes, möchte in ihrer Amtszeit mehr Studierende für die Hochschule gewinnen. "Wenn besser bekannt wäre, was wir hier machen, müssten ganz viele hier studieren wollen", sagte die Wissenschaftlerin bei der feierlichen Einführung in ihr neues Amt. Um dieses Ziel zu erreichen, sei bereits mit der Entwicklung eines neuen Marketingkonzepts begonnen worden. Weitere Schwerpunkte seien demnach die Bündelung der vielfältigen Kompetenzen im Bereich künstliche Intelligenz in einem Hub sowie die Stärkung der europäischen Ausrichtung. "Wir sind eine weltoffene, internationale Universität – und gleichzeitig in Freiberg, in der Region, hier in Sachsen verankert", sagte Emes. Mit Emes steht erstmals in der 260-jährigen Geschichte eine Frau an der Spitze der Bergakademie Freiberg. Emes hatte bisher die Professur für Marketing und Medien an der Bauhaus-Universität Weimar inne und folgt auf Professor Klaus-Dieter Barbknecht, der die Technische Universität zehn Jahre lang geleitet hat. Sie war Anfang Februar vom erweiterten Senat der Bergakademie zur neuen Rektorin gewählt worden. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Die Bergakademie Freiberg gilt als älteste montanwissenschaftliche Hochschule der Welt. Sie wurde 1765 gegründet. Seit Anfang der 1990er Jahre firmiert sie als Technische Universität. Sie zählt aktuell knapp 4.300 Studenten. © dpa-infocom, dpa:251016-930-170868/1