Verkehrsprojekte: A20-Ausbau im Nordwesten bekommt Freigabe vom Bund

Datum02.12.2025 13:34

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Ausbau der A20 in Niedersachsen zwischen Westerstede und Jaderberg hat die Freigabe des Bundes erhalten. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) bezeichnet das Projekt als Teil eines größeren Neubauvorhabens in Deutschland. Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) lobt die A20 für ihre positive Wirkung auf Mobilität, Logistik und Tourismus. Die niedersächsischen Grünen hingegen kritisieren den Autobahnbau, da er Moorböden zerstören und Naturräume beeinträchtigen könnte.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verkehrsprojekte“. Lesen Sie jetzt „A20-Ausbau im Nordwesten bekommt Freigabe vom Bund“. Der Ausbau der Küstenautobahn A20 in Niedersachsen kann kommen: Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) erteilt dem geplanten Abschnitt zwischen Westerstede (A28) und Jaderberg (A29) die Freigabe. Das Bauprojekt im Nordwesten des Landes ist nach Angaben aus dem Berliner Ministerium eines von 16 Bundesstraßen- und 7 Autobahn-Neubauprojekten in 12 Bundesländern. Der 13 Kilometer lange Abschnitt der A20 von Westerstede nach Jaderberg ist der erste von sieben Abschnitten der insgesamt 114 Kilometer langen Küstenautobahn zwischen Westerstede und Drochtersen in Niedersachsen.  Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) sprach von einem guten Signal für das Bundesland und ganz Norddeutschland. "Die A20 erhöht die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger, erleichtert den Austausch von Waren, löst logistische Herausforderungen und befördert den Tourismus", sagte der SPD-Politiker. Die Koalitionspartner von den niedersächsischen Grünen hatte sich erst jüngst klar gegen den Neubau von Autobahnen ausgesprochen. "Insbesondere der Bau der A20 würde wertvolle Moorböden zerstören, bisher zusammenhängende Natur- und Landschaftsräume zerschneiden sowie Milliarden Euro binden, die für den Erhalt der bestehenden Straßen benötigt werden", heißt es in einem Beschluss von Landesparteitag. © dpa-infocom, dpa:251202-930-369502/1