Drogenkartelle: Sohn von mexikanischem Kartellführer "El Chapo" bekennt sich schuldig

Datum02.12.2025 13:39

Quellewww.zeit.de

TLDRJoaquín Guzmán López, Sohn des Drogenführers "El Chapo", hat sich im Prozess um seine Familie schuldig bekannt und sich zur Zusammenarbeit mit den Behörden bereit erklärt. Ihm wird vorgeworfen, am Drogenhandel mit Kokain, Heroin und anderen Drogen beteiligt gewesen zu sein. Durch einen Deal könnte er eine lebenslange Haftstrafe vermeiden und stattdessen mindestens zehn Jahre in Gefängnis gehen sowie eine Geldstrafe von knapp 70 Millionen Euro zahlen. Sein Vater, "El Chapo", verbüßt bereits eine lebenslange Strafe.

InhaltIm Prozess um die Familie des Drogenhändlers "El Chapo" Guzmán sagt ein weiterer Sohn aus. Durch den Deal könnte ihm eine lebenslange Haftstrafe erspart bleiben. Ein weiterer Sohn des mexikanischen Drogenhändler Joaquín "El Chapo" Guzmán hat sich schuldig bekannt. Wie aus Gerichtsakten hervorgeht, sagte Joaquín Guzmán López zu, mit den Strafverfolgungsbehörden umfassend zusammenzuarbeiten. Ihm wird vorgeworfen, am Schmuggel hunderttausender Kilogramm Kokain, Heroin, Meth, Crystal, und Marihuana in die USA beteiligt gewesen zu sein. Laut der Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft soll Guzmán López für mindestens zehn Jahre ins Gefängnis gehen. Eine lebenslange Haftstrafe könnte ihm durch den Deal aber erspart bleiben – auch wenn die Entscheidung darüber allein dem Gericht obliegt. Er muss zudem eine Geldstrafe in Höhe von knapp 70 Millionen Euro zahlen. Sein Vater, der 68-jährige Drogenboss und Kartellchef "El Chapo", verbüßt zurzeit eine lebenslange Haftstrafe in einem Hochsicherheitsgefängnis in den USA. Er war im Jahr 2016 an die USA ausgeliefert und im Jahr 2019 verurteilt worden. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.