Bergbau: Gruseln im "Röhrigschacht" Wettelrode

Datum16.10.2025 15:59

Quellewww.zeit.de

TLDRIm Bergwerk "Röhrigschacht" in Wettelrode wird in den nächsten zwei Wochen ein Halloween-Special veranstaltet. Führungen zeigen gruselig gestaltete Abschnitte des Schachts, der von 1873 bis 1990 Kupfer förderte. Besucher können sich auf Gespenster und Hexen freuen, wobei der Spaß im Vordergrund steht und die Veranstaltung familienfreundlich gestaltet ist. Jährlich zieht das Erlebniszentrum rund 30.000 Gäste an und das Schachtfördergerüst aus dem Jahr 1888 gehört zu den ältesten in Europa.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Bergbau“. Lesen Sie jetzt „Gruseln im "Röhrigschacht" Wettelrode“. Wer in den nächsten zwei Wochen in das Bergwerk "Röhrigschacht" in Wettelrode will, darf keine Angst vor Gespenstern und Gerippen haben. "Wir haben die Strecke, die wir während unserer Führungen zeigen, wieder für Halloween umgestaltet", sagte der Leiter des im Landkreis Mansfeld-Südharz gelegenen Erlebniszentrums, Thomas Wäsche. In den vergangenen Jahren sei das Gruseln im Schacht zu einem Highlight geworden. Derzeit läuft der Aufbau für das diesjährige Gruseln.  Halloween passe wunderbar zum Bergbauschacht, sagte Wäsche. "Es gruselt sich ja sowieso der ein oder andere im Schacht." Besonders aufregend sei die rund ein Kilometer lange Fahrt in den Schacht. Und auch unter Tage könnten sich Besucherinnen und Besucher ab dem 18. Oktober für zwei Wochen auf Gespenster, Hexen und andere Spukgestalten freuen.  In den vergangenen Jahren seien immer mehr Gruselutensilien dazugekommen, sagte Wäsche. Für eingefleischte Horror-Fans könne das Spektakel allerdings eher langweilig sein: "Es wird nicht allzu derbe, bei uns darf man ja ab fünf Jahren einfahren. Im Vordergrund steht der Spaß, nicht das richtige Gruseln", sagte Wäsche.  In dem Schacht im Landkreis Mansfeld-Südharz wurde mit Unterbrechungen von 1873 bis 1990 Kupfer gefördert. Jährlich kommen mittlerweile knapp 30.000 Menschen in das Bergwerk. Das stählerne Schachtfördergerüst von 1888 ist eines der ältesten in Europa. Eingefahren wird, wie auch damals die Bergleute, in einem Korb, eng beieinanderstehend, mit Schutzhelm und Grubenlampe ausgerüstet. © dpa-infocom, dpa:251016-930-170853/1