Datum02.12.2025 11:04
Quellewww.zeit.de
TLDRBundeskanzler Friedrich Merz hat während seines Antrittsbesuchs in Thüringen eine verbesserte Zuganbindung nach Osteuropa gefordert. Er betonte die Notwendigkeit, die Mitte-Deutschland-Verbindung als wichtige europäische Verbindung auszubauen, ähnlich wie die Anbindungen nach Brüssel und Paris. Merz erwähnte laufende Gespräche zur Finanzierung und der Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Weimar und Gößnitz, die derzeit meist von Diesel-Loks bedient wird. Thüringen hofft, dass das Projekt bis 2031 umgesetzt wird.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kanzler-Besuch in Thüringen“. Lesen Sie jetzt „Merz für bessere Zuganbindung nach Osteuropa“. Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich für eine bessere Zuganbindung in osteuropäische Länder ausgesprochen. "So gut, wie wir nach Brüssel und Paris angebunden sind, so gut müssen wir auch angebunden sein in die Hauptstädte unserer östlichen Nachbarn", sagte der CDU-Politiker bei einem Antrittsbesuch im thüringischen Jena. "Wir suchen nach Wegen, diese Finanzierung des Ausbaus der Mitte-Deutschland-Verbindung zu ermöglichen", sagte Merz nach einer Sitzung des Thüringer Kabinetts, an der er in Jena teilnahm. Man sehe die Mitte-Deutschland-Verbindung nicht einfach nur als eine regionale Verbindung, "sondern es ist eine wichtige europäische Verbindung", sagte er. Er lege Wert darauf, dass man nicht nur im Straßenbau, sondern auch im Ausbau des Schienennetzes den Blick nach Osten richte. Es gebe intensive Gespräche dazu. Thüringen hofft seit Jahren auf eine Elektrifizierung und den zweigleisigen Ausbau der Teilstrecke zwischen Weimar und Gößnitz (Altenburger Land). Dort fahren aktuell meist noch Diesel-Loks. Laut Plan der Bahn sollen im Jahr 2031 elektrische Züge fahren. Immer wieder hatte es aber Sorgen gegeben, dass das Projekt mangels Finanzierung vom Bund gekippt werden könnte. Merz ist derzeit auf Antrittsbesuch in Thüringen unterwegs. Erste Station war das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik in Jena. Auf dem Programm stehen noch der Besuch einer Werkstattschule in Jena Lobeda und der Waldkliniken in Eisenberg (Saale-Holzland-Kreis). © dpa-infocom, dpa:251202-930-368666/1