Datum01.12.2025 09:24
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Jahr 2024 wurden in Schleswig-Holstein 1.393 Grippe-Patienten stationär behandelt, ein Anstieg von 144 Prozent im Vergleich zu 2023 mit 571 Fällen. Betroffen sind vor allem ältere Menschen und Kinder, wobei 576 Patienten über 65 Jahre alt und 246 unter fünf Jahren waren. Leider überlebten 60 Erkrankte die Grippe nicht, darunter 50 über 64-Jährige. Die Statistik umfasst keine Corona-Fälle, wie vom Statistikamt Nord mitgeteilt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Statistik“. Lesen Sie jetzt „Mehr Grippe-Kranke 2024 in Kliniken im Norden behandelt“. Im vergangenen Jahr sind deutlich mehr Menschen als 2023 wegen einer Grippe in Krankenhäusern in Schleswig-Holstein behandelt worden. Insgesamt seien 1.393 Menschen wegen der Viruserkrankung vollstationär aufgenommen worden, teilte das Statistikamt Nord in Hamburg mit. 2023 waren es den Angaben zufolge 571 Behandlungsfälle. Die Zahlen waren damit um 144 Prozent gestiegen. Corona-Fälle sind nicht Teil dieser Statistik. Der Großteil der Patientinnen und Patienten sind dabei ältere Menschen und Kinder. So waren 576 der Betroffenen 65 Jahre oder älter (41,4 Prozent) und 246 Menschen waren fünf Jahre oder jünger (17,7 Prozent). 60 Erkrankten überlebten die Grippe nicht. Das entspricht einem Anteil von 4,3 Prozent. Von den Verstorbenen waren 50 Menschen älter als 64 Jahre. © dpa-infocom, dpa:251201-930-363901/1