Gefängnisse: Gnade zu Weihnachten - Vier Häftlinge kommen früher frei

Datum01.12.2025 04:00

Quellewww.zeit.de

TLDRIm Saarland profitieren vier Gefangene von der Weihnachtsamnestie und werden vorzeitig aus der Haft entlassen. Diese Regelung gilt für Insassen, deren Strafe bis zum 4. Januar 2026 endet, jedoch nicht für verurteilte Tötungs- und Sexualdeliktion. Im Vorjahr erhielten zwei Häftlinge ebenfalls Gnade. Derzeit sind in den saarländischen Justizvollzugsanstalten 874 Insassen untergebracht, wobei die JVA Saarbrücken zu 95 Prozent und die JVA Ottweiler zu 80 Prozent ausgelastet ist.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gefängnisse“. Lesen Sie jetzt „Gnade zu Weihnachten - Vier Häftlinge kommen früher frei“. Vier Gefängnisinsassen im Saarland können sich in diesem Jahr dank der sogenannten Weihnachtsamnestie über eine vorzeitige Entlassung aus der Haft freuen. Es handele sich um Gefangene, bei denen das Strafende in die Zeit vom 22. November bis zum 4. Januar 2026 falle, teilte der Sprecher des Justizministeriums der Deutschen Presse-Agentur mit. Im vergangenen Jahr hatten zwei Gefangene von der Regelung profitiert. Die Weihnachtsamnestie sei "eine gnadenweise Entlassung aus Anlass des Weihnachtsfestes", die nur für bestimmte Gefangene in Betracht komme, sagte der Sprecher.  So sei eine vorzeitige Entlassung ausgeschlossen, wenn Gefangene wegen Tötungs- und Sexualdelikten verurteilt worden seien, hieß es. Auch für Gefangene, die nach Ende Juni entwichen oder aus Lockerungen nicht oder mit erheblicher Verspätung zurückgekehrt seien, gebe es keinen "Gnadenerweis".  Aktuell befinden sich laut Ministerium 874 Gefangene in den saarländischen Justizvollzugsanstalten Ottweiler und Saarbrücken. Die JVA Saarbrücken sei zu knapp 95 Prozent ausgelastet, die JVA Ottweiler zu 80 Prozent, teilte das Ministerium mit. © dpa-infocom, dpa:251201-930-363253/1