Datum30.11.2025 10:54
Quellewww.spiegel.de
TLDRJenna Ortega, Star von "Wednesday", äußert sich auf dem marokkanischen Filmfestival zur Rolle von künstlicher Intelligenz (KI) in der Filmbranche. Trotz ihrer Skepsis gegenüber KI sieht sie auch Chancen für eine künstlerische Revolution. Ortega betont, dass KI nicht die menschliche Fähigkeit zur Fehlerhaftigkeit und Kreativität ersetzen kann, und hofft, dass die Herausforderungen durch KI Künstler dazu anregen, sich stärker auszudrücken. Ihre Kritik richtet sich ebenso an die mögliche Überflutung mit KI-Inhalten.
InhaltIn der Filmbranche geht die Angst vor dem KI-bedingten Niedergang um. Schauspielerin Jenna Ortega sieht in künstlicher Intelligenz aber auch Chancen. "Wednesday"-Star Jenna Orteg a ist kein Fan von künstlicher Intelligenz – und hat dennoch Hoffnung für die Zukunft. Es sei "sehr leicht, Angst vor der "tiefen Unsicherheit" zu haben, die KI für das Filmemachen und die Welt mit sich bringe, so Ortega. Sie selbst fühle auch so: "Es ist, als hätten wir die Büchse der Pandora geöffnet." Das berichtet das Branchenmagazin "Variety" vom marokkanischen Filmfestival. Ortega ist Jurymitglied bei dem Festival, das von "Parasite"-Regisseur Bong Joon Ho geleitet wird. Ortega und Bong wurden dort nach der zunehmenden Verbreitung von KI im Kino befragt. Ortega sagte, sie hoffe, dass das Wachstum von KI zu einer künstlerischen Revolution führen könnte. "In diesen schwierigen und verwirrenden Zeiten drängt es Künstler oft dazu, sich stärker zu äußern, mehr zu tun, damit ein neues Erwachen, eine neue Leidenschaft und ein neues Bedürfnis nach Schutz entstehen. Ich möchte annehmen und hoffen, dass dies der Fall sein wird", sagte sie. "Es gibt Dinge, die KI einfach nicht nachbilden kann. In Schwierigkeiten und Fehlern liegt Schönheit, und ein Computer kann das nicht. Ein Computer hat keine Seele." Ortega sagte, sie hoffe, dass KI "einen Punkt erreicht, an dem sie zu einer Art mentalem Junkfood wird und wir uns krank fühlen, ohne zu wissen, warum. So schrecklich es auch ist, das zu sagen, manchmal muss dem Publikum etwas vorenthalten werden, damit es etwas wieder wertschätzen kann."