Datum29.11.2025 21:57
Quellewww.zeit.de
TLDRIn einem spannenden Spiel der Handball-Bundesliga erreichte die SG Flensburg-Handewitt gegen den VfL Gummersbach nur ein 37:37-Unentschieden. Die Flensburger, die im Titelrennen hinter dem Spitzenreiter SC Magdeburg liegen, büßten damit wichtige Punkte ein und stehen jetzt bei 23:5 Zählern. Gummersbach, der fünfte in der Tabelle, kämpfte sich nach einem Rückstand zurück ins Spiel, während Flensburgs schwache Abwehr und der starke Auftritt von Marko Grgic (13 Tore) entscheidend waren.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Handball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Krimi in Flensburg: Die SG büßt Punkte im Titelrennen ein“. Die Bundesliga-Handballer der SG Flensburg-Handewitt sind bei der Verfolgung von Spitzenreiter SC Magdeburg gestolpert. Die Norddeutschen erreichten im Heimspiel gegen den VfL Gummersbach nur ein 37:37 (20:17) und liegen als Tabellenzweiter mit 23:5 Zählern nun vier Minuspunkte hinter dem SCM (25:1). Gummersbach (20:8) bleibt Fünfter. Nach einem ausgeglichenen Start in die Partie setzte sich die Mannschaft von SG-Trainer Ales Pajovic vor den 6.300 Zuschauern in der Flensburger Arena allmählich ab. Von 6:5 (9. Minute) ging es auf 12:7 (14.). Den Treffer zur ersten Fünf-Tore-Führung der Gastgeber erzielte Nationalmannschaftskapitän Johannes Golla. Der Gummersbacher Coach Gudjon Valur Sigurdsson nahm eine Auszeit - und wurde deutlich: "Die Abwehr ist scheiße", sagte der Isländer. Vor allem mit Marko Grgic hatte die Defensive der Oberbergischen große Probleme. Der Nationalspieler war schon in der ersten Halbzeit neunmal erfolgreich. Am Ende stand der 22-Jährige als bester SG-Werfer bei 13 Treffern. Im zweiten Abschnitt agierte die VfL-Abwehr wesentlich stärker. Beim 23:23 (39.) war der Ausgleich hergestellt, beim 34:33 (53.) lagen die Gäste wieder vorn. Ausgerechnet der Ex-Flensburger Kay Smits setzte beim 35:36 (58.) aus Sicht des VfL einen Siebenmeter über das Tor. Nur Sekunden vor dem Ende erzielte Tilen Kodrin aber noch den verdienten Ausgleichstreffer für Gummersbach, das im siebenfachen Torschützen Julian Köster seinen besten Werfer hatte. © dpa-infocom, dpa:251129-930-359494/1