Richtungsstreit in Partei: BSW Co-Chef: "Kein AfD-Ministerpräsident mit BSW"

Datum29.11.2025 14:38

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Co-Vorsitzende des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Sachsen-Anhalt, Thomas Schulze, hat eine Koalition mit der AfD ausgeschlossen. Er betont, dass BSW-Stimmen nicht zur Wahl eines AfD-Ministerpräsidenten genutzt werden. Der interne Streit über den Umgang mit der AfD führte zur Abwahl großer Teile des Vorstands auf einem Sonderparteitag. Die Partei, erst vor einem Jahr gegründet, hat mittlerweile etwa 600 Mitglieder und sieht eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD als notwendig an.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Richtungsstreit in Partei“. Lesen Sie jetzt „BSW Co-Chef: "Kein AfD-Ministerpräsident mit BSW"“. Im Umgang mit der AfD haben die Vorsitzenden des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Sachsen-Anhalt eine mögliche Koalition mit der rechtsextremen Partei ausgeschlossen. "Mit BSW-Stimmen wird kein AfD-Ministerpräsident gewählt", sagte der Co-Vorsitzende des BSW in Sachsen-Anhalt, Thomas Schulze. "Ich bin in das BSW eingetreten, genau, um nicht mit der AfD in irgendeine Koalition zu gehen." Er sei aber dafür, nicht von Anfang an in Koalitionen zu denken. Es gehe aber darum, sich auch inhaltlich mit der AfD auseinanderzusetzen. Unter anderem die Frage, wie mit der AfD oder einer möglichen Regierungsbeteiligung nach der Landtagswahl umgegangen werden soll, hatte zu einem heftigen parteiinternen Streit geführt. Auf einem Sonderparteitag wurden große Teile des Vorstands abgewählt. Die Partei war erst vor einem Jahr in Sachsen-Anhalt gegründet worden. Sie hat nach eigenen Angaben inzwischen rund 600 Mitglieder. © dpa-infocom, dpa:251129-930-358389/1