Datum16.10.2025 12:53
Quellewww.zeit.de
TLDRBei einer europaweiten Kontrollaktion gegen Unachtsamkeit am Steuer in Sachsen-Anhalt wurden zahlreiche Verstöße festgestellt. In über 150 Fällen nutzten Fahrer elektronische Geräte während der Fahrt, und in mehr als 60 Fällen war der Sicherheitsgurt nicht angelegt. Zudem wurden Drogen gefunden und mehrere gesuchte Fahrer ertappt. Insgesamt kontrollierten über 12.000 Fahrzeuge. Innenministerin Zieschang warnte vor den Gefahren von Ablenkung am Steuer. Die Aktion ist Teil des "European Roads Policing Network", um Verkehrsunfälle zu reduzieren.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kontrollaktion“. Lesen Sie jetzt „Viele Verstöße bei Kontrollen gegen Unachtsamkeit am Steuer“. Bei einer europaweiten Kontrollwoche gegen Unachtsamkeit im Straßenverkehr hat die Polizei in Sachsen-Anhalt zahlreiche Verstöße festgestellt. In über 150 Fällen wurden elektrische Geräte wie Handys, Tablets oder Laptops benutzt, obwohl dies verboten war, wie es in einer Mitteilung des Innenministeriums hieß. Zudem war in über 60 Fällen der Gurt nicht angelegt, 6 Mal wurden Betäubungsmittel gefunden. 9 der kontrollierten Fahrer waren zur Fahndung ausgeschrieben. Über 12.000 Fahrzeuge - auch Lkw und Radfahrer – wurden in der vergangenen Woche bei der Aktion "Focus on the Road" in Sachsen-Anhalt kontrolliert. Auch Kopfhörer standen im Fokus. Mehr als 830 Polizisten waren im Einsatz. Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) erklärte laut Mitteilung: "Vielen ist offenbar nicht bewusst, wie gefährlich schon ein kurzer Blick aufs Smartphone oder auch das Einstellen des Navis sein kann. Wer abgelenkt ist, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere." Im Jahr 2024 wurden bei einer gleichnamigen Aktion fast 5.000 Fahrzeuge kontrolliert und 120 illegale Nutzungen von Handys, Tablets und Laptops festgestellt. Der Zusammenschluss europäischer Polizeien im "European Roads Policing Network" (Roadpol) versucht eigenen Angaben zufolge mit solchen Kontrollaktionen, die Anzahl von Verkehrstoten und Schwerverletzten zu reduzieren. Denn geteilte oder reduzierte Aufmerksamkeit führe zu mehr Unfällen, bekräftigte auch das Innenministerium. © dpa-infocom, dpa:251016-930-169452/1