Datum16.10.2025 12:44
Quellewww.zeit.de
TLDREin 54-jähriger Mann aus Kulmbach hat das Mordurteil des Landgerichts Bayreuth, das ihn zu lebenslanger Haft verurteilte, nicht akzeptiert und Revision eingelegt. Er soll am 2. März seine ehemalige Partnerin in ihrer gemeinsamen Wohnung brutal mit einem Jagdmesser ermordet haben, was die Richter auf Wut und Frust über die Trennung zurückführten. Der Angeklagte sitzt seit der Tat in Untersuchungshaft. Sein Verteidiger hatte eine Verurteilung wegen Totschlags und eine geringere Strafe gefordert.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „54-Jähriger akzeptiert Mordurteil nicht“. Ein 54-Jähriger aus Kulmbach akzeptiert das gegen ihn verhängte Mordurteil des Landgerichts Bayreuth nicht. Der Angeklagte habe Revision eingelegt, teilte eine Gerichtssprecherin mit. Die erste Strafkammer des Landgerichts hatte den Mann in der vorigen Woche zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er seine ehemalige Partnerin mit einem Messer brutal ermordet haben soll. Die Richter zeigten sich überzeugt, dass der Angeklagte am 2. März dieses Jahres seine ehemalige Partnerin in der noch gemeinsamen Wohnung mit einem Jagdmesser unvermittelt angegriffen hat, als die Frau von einem Treffen mit einer Freundin nach Hause kam. Durch die zahlreichen Stiche wurde die Frau so schwer verletzt, dass sie innerhalb weniger Minuten starb. Als Grund für die Tat sahen die Richter unter anderem Wut und Frust des Mannes über die Trennung von seiner Partnerin. Der Deutsche wurde direkt nach der Tat in der Wohnung festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Der Verteidiger des Mannes hatte für eine Verurteilung wegen Totschlags und eine Freiheitsstrafe von zwölf Jahren plädiert. © dpa-infocom, dpa:251016-930-169341/1