Datum29.11.2025 13:01
Quellewww.zeit.de
TLDRAuf dem Bundesparteitag der Grünen in Hannover hat Felix Banaszak gefordert, den Klimaschutz sozial gerechter zu gestalten. Er betonte, dass Menschen mit geringem Einkommen stärker entlastet werden sollten und forderte die Einführung eines Klimageldes, von dem besonders diese Bevölkerungsgruppe profitieren würde. Zudem sprach er sich für eine soziale Staffelung von Förderungen, wie für Wärmepumpen, und für die Berücksichtigung der Herausforderungen von Mietern in Großstädten aus. Banaszak möchte eine "Mitmach-Ökologie" fördern.
InhaltAuf dem Bundesparteitag in Hannover hat Grünen-Chef Banaszak gefordert, Menschen mit wenig Geld beim Klimaschutz zu entlasten. Er sprach auch das Thema Flugscham an. Parteichef Felix Banaszak hat auf dem Bundesparteitag der Grünen dafür geworben, alle Schichten der Bevölkerung beim Thema Klimaschutz anzusprechen. Wörtlich sprach Banaszak davon, die Menschen für eine "Mitmach-Ökologie" gewinnen zu wollen. Ein zentrales Thema seiner Rede war die Frage, wie Klimaschutzvorhaben sozial gerecht umbesetzt werden können. Es sei falsch, den ökologischen Anspruch nach unten korrigieren, "aber der soziale Anspruch, der muss hoch", sagte Banaszak. Menschen mit geringem Einkommen sollten beim Klimaschutz stärker entlastet werden. Deshalb fordern die Grünen die schnelle Einführung eines Klimageldes. Davon würden besonders Menschen mit niedrigeren Einkommen profitieren. Die Förderung etwa für Wärmepumpen soll stärker sozial gestaffelt werden. Außerdem müsse man die Probleme von Mieterinnen und Mietern in den Großstädten ernst nehmen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.