Datum29.11.2025 11:22
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA) grenzt sich in ihrer Kasseler Erklärung klar von der AfD ab und bezeichnet sie als Bedrohung für die arbeitende Mitte. CDA-Vorsitzender Dennis Radtke fordert von der CDU, glaubwürdige Politik gegen Populismus zu zeigen und den Raum zu füllen, den andere Parteien aufgegeben haben. Die CDU soll sich als Heimat für Arbeitnehmer und Familien positionieren und einen unmissverständlichen Kurs verfolgen, um populistischen Bewegungen entgegenzutreten.
InhaltDie CDU müsse "Raum füllen", den andere Parteien aufgegeben hätten, fordert die Arbeitnehmervereinigung der Partei. Der CDA-Vorsitzende bezeichnet die AfD als Bedrohung. Die Arbeitnehmervereinigung der CDU hat sich von der AfD abgegrenzt und fordert von der Partei eine "glaubwürdige Politik" gegen populistische Bewegungen. Dazu verabschiedete die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA) die sogenannte Kasseler Erklärung. "Wer Populisten stoppen will, braucht eine Partei, die Haltung zeigt", sagte der CDA-Bundesvorsitzende Dennis Radtke. Er nannte die AfD "die größte Bedrohung für die arbeitende Mitte". "Als letzte verbliebene Volkspartei muss die CDU den Raum füllen, den andere Parteien ganz offensichtlich aufgegeben haben", wird in der Kasseler Erklärung gefordert. "Die CDU ist die Heimat für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, für Familien, für Menschen mit kleinem und mittlerem Einkommen. Und sie muss dieses politische Engagement noch deutlicher betonen und herausstellen." Nötig sei "ein klarer, unmissverständlicher Kurs", hieß es in der Erklärung. "Mit glaubwürdiger Politik muss die CDU populistischen Bewegungen entgegentreten, die mit scheinbarer Nähe zu den Sorgen der arbeitenden Mitte zu punkten versucht." Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.