Datum29.11.2025 10:50
Quellewww.zeit.de
TLDRBeim Landesparteitag in Brandenburg betonte die Linken-Landesvorsitzende Katharina Slanina das hohe Wählerpotenzial ihrer Partei. Sie sieht großen Bedarf an linker Politik, insbesondere in Bezug auf Mieten, Renten und Lebenshaltungskosten. Slanina kritisierte andere Parteien, die Migration als Hauptproblem darstellen, und plädierte für eine starke Linke, die sich als einzige gegen diese Narrative positioniert. Die Linke habe nach anfänglichen Verlusten wieder an Unterstützung gewonnen, wie die Bundestagswahl 2025 mit 8,8 Prozent zeigt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Landesparteitag“. Lesen Sie jetzt „Brandenburger Linken-Chefin: Großer Bedarf an linker Politik“. Die Linken-Landesvorsitzende Katharina Slanina sieht angesichts der aktuellen Lage großes Wählerpotenzial ihrer Partei. "Es ist erschreckend in wie vielen Punkten wir als Partei mittlerweile Alleinstellungsmerkmale haben", sagte Slanina beim Landesparteitag in Brandenburg. Links der Mitte sei sehr viel Platz. "Bei der Miete, bei der Rente, bei den explodierenden Lebenshaltungskosten, für eine solidarische und nachhaltige Gesellschaft." Brandenburg brauche "eine starke Linke", führte Slanina aus. Viele Parteien machten "Migration zum Hauptproblem". Migranten und Sozialempfänger würden zu "Sündenböcken" erklärt. "Wir als Linke haben uns als einzige dieser Erzählung entgegengesetzt", sagte sie. Nach harten Verlusten nach der Abspaltung des BSW befand sich die Linke im Bund zuletzt im Aufwind. Bei der Bundestagswahl 2025 erreichte die Partei 8,8 Prozent der Zweitstimmen. © dpa-infocom, dpa:251129-930-357645/1