Datum29.11.2025 05:35
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Kiew fanden nächtliche Luftangriffe mit russischen Raketen und Kamikaze-Drohnen statt, bei denen mindestens ein Mensch starb und elf, darunter ein Kind, verletzt wurden. Mehrere Wohngebäude wurden beschädigt. Diese Angriffe folgen auf eine tödliche Attacke am Dienstag, bei der sieben Menschen getötet wurden. Der Ukraine-Krieg dauert seit Februar 2022 an, und Gespräche über eine potenzielle Friedenslösung laufen, jedoch bleibt ein tragfähiger Kompromiss mit Russland unklar.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Ukraine-Krieg“. Lesen Sie jetzt „Neue Luftangriffe auf Kiew - Einschläge in Wohnhäusern“. Bei einer weiteren nächtlichen Attacke auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind russische Raketen und Kamikaze-Drohnen in der Millionenmetropole eingeschlagen. Es gebe mindestens ein Todesopfer und elf Verletzte, darunter ein Kind, berichteten ukrainische Medien unter Berufung auf örtliche Behörden. Mehrere Wohngebäude in verschiedenen Stadtbezirken wurden beschädigt, wie Fotos zeigten. Das genaue Ausmaß der Schäden war am Morgen noch nicht zu ermessen. Kiew ist eines der häufigsten Ziele russischer Luftangriffe. Schon in der Nacht zu Dienstag waren dort laut Bürgermeister Vitali Klitschko bei Attacken mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern, Hyperschallraketen und Drohnen sieben Menschen getötet worden. Das ukrainische Energieministerium sprach danach von einem "massiven kombinierten Angriff". Die Ukraine verteidigt sich seit Februar 2022 mit westlicher Hilfe gegen eine großangelegte russische Invasion. Gerade nachts attackieren die Angreifer ukrainische Städte immer wieder mit Raketen, Gleitbomben und Drohnen. Umgekehrt greift die ukrainische Armee als Teil ihres Abwehrkampfes auch Ziele in Russland an, wobei die Opferzahlen und Schäden dort bei weitem nicht solch verheerende Ausmaße erreichen wie in der Ukraine. Aktuell laufen intensive Gespräche zwischen der Ukraine, ihren europäischen Verbündeten und den USA über eine Grundlage für eine mögliche Friedenslösung. Wie ein dauerhaft tragfähiger Kompromiss mit dem Angreifer Russland aussehen könnte, ist nach wie vor unklar. © dpa-infocom, dpa:251129-930-357172/1