Industrie im Aufwind: Sachsen-Anhalts Industrie steigert Umsatz und Aufträge

Datum17.08.2026 12:34

Quellewww.zeit.de

TLDRSachsen-Anhalts Industrie verzeichnete im ersten Halbjahr einen nominalen Umsatzanstieg von 5,8 % auf 23,8 Milliarden Euro. Ein Großteil davon ist auf Preissteigerungen zurückzuführen, preisbereinigt wuchs der Umsatz um 1,5 %. Die Beschäftigtenzahl sank um 3,0 %. Auslandsumsätze stiegen deutlich stärker (+10,9 %) als Inlandsumsätze (+3,0 %). Auftragseingänge nahmen insgesamt um 4,3 % zu, auch hier waren Bestellungen aus dem Ausland stärker gefragt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Industrie im Aufwind“. Lesen Sie jetzt „Sachsen-Anhalts Industrie steigert Umsatz und Aufträge“. Sachsen-Anhalts Industrie hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Umsatz gemacht als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte, kamen die 578 erfassten Industriebetriebe im Land von Januar bis Juni auf einen Umsatz von insgesamt 23,8 Milliarden Euro. Das waren 5,8 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2025. Allerdings ist das deutliche Plus zu einem großen Teil auf gestiegene Preise zurückzuführen. Preisbereinigt erhöhte sich der Umsatz lediglich um 1,5 Prozent. Gleichzeitig waren weniger Menschen in den Industriebetrieben beschäftigt: Ihre Zahl sank um 3,0 Prozent auf rund 100.750. Besonders kräftig wuchsen die Geschäfte mit Kunden im Ausland. Die Auslandsumsätze stiegen um 10,9 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro. Im Inland setzten die Unternehmen 15,0 Milliarden Euro um - ein Plus von 3,0 Prozent. Insgesamt erwirtschafteten die Betriebe gut 37 Prozent ihrer Umsätze im Ausland. Auch bei den Auftragseingängen ging es nach oben. Ihr Wert stieg im ersten Halbjahr um 4,3 Prozent auf 10,1 Milliarden Euro. Dabei nahmen die Bestellungen aus dem Ausland mit einem Plus von 6,6 Prozent stärker zu als die Bestellungen aus dem Inland, die um 2,3 Prozent zulegten. Preisbereinigt lag der Zuwachs bei den Auftragseingängen ebenfalls bei 1,5 Prozent. Erfasst werden in der Statistik Betriebe mit mindestens 50 Beschäftigten aus dem Verarbeitenden Gewerbe sowie dem Bergbau und der Gewinnung von Steinen und Erden. © dpa-infocom, dpa:260817-930-541717/1