Datum17.08.2026 12:33
Quellewww.zeit.de
TLDRFrankreichs Premierminister verteidigte das Vorgehen bei einem verheerenden Waldbrand nahe Bordeaux. Trotz Anwohnerprotesten, bei denen er ausgebuht wurde, betonte er, dass Entscheidungen vor Ort getroffen wurden und die Behörden "nichts zu verbergen" hätten. Der Brand, der zu den größten seit Jahrzehnten zählt, zerstörte in Le Porge 183 von 250 Häusern.
Inhalt"Wir haben nichts zu verbergen", sagte der französische Premierminister bei einem Besuch in einem Brandgebiet nahe Bordeaux. Dort war er von Anwohnenden ausgebuht worden. Frankreichs Premierminister Sébastien Lecornu hat das Vorgehen der Behörden nach dem Ende des größten Flächenbrands in Frankreich seit Jahrzehnten verteidigt "Wir haben nichts zu verbergen", sagte er in Mérignac bei Bordeaux. Die Entscheidungen zu den Lösch- und Rettungsarbeiten seien nicht in Paris, sondern überwiegend vor Ort getroffen worden, erklärte er. Zuvor war Lecornu in dem besonders betroffenen Ort Le Porge mit Betroffenen zusammengekommen, Medien waren nicht dabei. In dem Ort an der Atlantikküste westlich von Bordeaux waren Ende Juli 183 von 250 Häusern abgebrannt. Als er daraufhin erneut nach Le Porge kam, wurde er von etwa 200 Bewohnern des Ortes ausgebuht, die sich in Schwarz gekleidet vor dem Rathaus versammelt hatten. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.