Datum17.08.2026 12:19
Quellewww.zeit.de
TLDREin Großbrand im Naturschutzgebiet Hohes Venn, einem der größten Waldbrände Belgiens, führt zu Wassereintrübungen im Trinkwasser der Region Monschau. Grund ist die erhöhte Wasserentnahme für die Löscharbeiten. Die Eintrübungen sind gesundheitlich unbedenklich und sollen bis Montagnachmittag behoben sein. Der Brand erstreckt sich über 3.000 Hektar und ist bis nahe an die deutsche Grenze gerückt, wo Einsatzkräfte die Flammen bekämpfen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Großbrand in Naturschutzgebiet“. Lesen Sie jetzt „Wassereintrübungen wegen Waldbrand“. In der Region Monschau kann es aktuell zu Eintrübungen des Trinkwassers kommen. Grund dafür sei die erhöhte Wasserentnahme zur Löschung des Feuers im Naturschutzgebiet Hohes Venn, wie der Wasserversorgungszweckverband Perlenbach mitteilte. Die Eintrübungen seien jedoch gesundheitlich unbedenklich. Der Wasserversorger gehe davon aus, dass das Leitungsnetz bis Montagnachmittag wieder vollständig ausgespült sein werde. Im Hohen Venn brennt es seit Tagen auf einer Fläche von rund 3.000 Hektar. Damit handelt es sich um einen der größten Waldbrände in der Geschichte Belgiens. Das Feuer war am Sonntag bis auf 300 Meter an die deutsche Grenze herangerückt. Dort seien laut Feuerwehr momentan 200 bis 250 Einsatzkräfte an der Brandbekämpfung beteiligt. © dpa-infocom, dpa:260817-930-541598/1