Datum17.08.2026 10:19
Quellewww.zeit.de
TLDRNiedrigwasser in der Donau legte Weltkriegsmunition frei, was zu zwei Zwischenfällen führte. Bei Deggendorf fand ein Sondler eine Panzerfaust. In Kelheim wurde eine Granate am Ufer entdeckt. In beiden Fällen konnten die Kampfmittelräumdienste die Funde beseitigen, wobei keine Gefahr für die Öffentlichkeit bestand, da die Zünder fehlten. Beide Objekte stammen vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Granate entschärft“. Lesen Sie jetzt „Niedrigwasser bringt Weltkriegsmunition zum Vorschein“. Das Niedrigwasser in der Donau hat am Wochenende Weltkriegsmunition an die Wasseroberfläche gebracht. Ein Mann, der hobbymäßig mit einer Sonde unterwegs war, fand so am Samstag einen Gefechtskopf einer Panzerfaust am begehbaren Donaugrund bei Deggendorf, wie die Polizei mitteilte. Das Sprengkommando beseitigte das Kampfmittel. Es habe aber keine Gefahr bestanden, da kein Zünder mehr vorhanden war. Auch bei Kelheim rückten Experten zu einem gefundenen Gegenstand aus. Hier fand ein 41-Jähriger am Sonntag eine Granate am Donauufer. Der Kampfmittelräumdienst entschärfte sie. Auch hier ging laut Polizei keine Gefahr für die Öffentlichkeit aus. Beide Gegenstände sollen aus dem Zweiten Weltkrieg stammen. © dpa-infocom, dpa:260817-930-540854/1