Start-ups in Osten: Klingbeil will Start-ups durch bessere Steuerbedingungen unterstützen

Datum17.08.2026 07:03

Quellewww.zeit.de

TLDRBundesfinanzminister Klingbeil plant steuerliche Anreize, um Investitionen in junge, innovative Unternehmen zu fördern. Sein Ziel ist es, den Kapitalmangel als Wachstumsbremse zu beheben und Start-ups zu unterstützen. Klingbeil trifft sich mit Gründern aus Ostdeutschland beim "Branchendialog Ost", um deren Bedürfnisse zu verstehen und die Gründungsweltmarktführer von morgen in Deutschland zu etablieren.

InhaltBundesfinanzminister Klingbeil will durch Steuermaßnahmen die Investitionen in junge, innovative Unternehmen fördern. Ihr Wachstum scheitere zu oft an mangelndem Kapital. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) will Start-ups in Deutschland mit besseren steuerlichen Bedingungen unterstützen. Die Bundesregierung werde so dafür sorgen, dass deutlich mehr privates Kapital in junge, innovative Unternehmen fließe, sagte Klingbeil den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Junge Unternehmen scheiterten in Deutschland zu oft am Kapital für den nächsten Wachstumsschritt. Dies sei der Hintergrund der geplanten Verbesserungen steuerlicher Bedingungen für Start-ups. Dem Bericht zufolge will sich Klingbeil in Berlin beim "Branchendialog Ost" mit Gründern zusammensetzen, um mehr über ihre speziellen Bedürfnisse bei der Unternehmensgründung zu erfahren. Zu der Veranstaltung hätten auf Einladung der Ostbeauftragten der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser, rund 70 Firmen aus Startup-Szene aus dem Osten zugesagt.  Klingbeils Ziel sei es, "dass die Weltmarktführer von morgen in Deutschland gegründet werden und hier groß werden können". Der Branchendialog Ost sei dafür der richtige Ort, sagte der Minister. Der Osten zeige, wie viel Zukunft in diesem Land stecke, sagte Klingbeil. Er wolle von den Gründerinnen und Gründern selbst hören, was sie bräuchten, um den nächsten Schritt zu gehen.