Weihnachtliches Brauchtum: Tradition statt Kommerz – Nikolaustreffen im Allgäu

Datum29.11.2025 04:00

Quellewww.zeit.de

TLDRBeim traditionellen Nikolaustreffen im Allgäu kommen zahlreiche Nikolaus-Darsteller aus verschiedenen Ländern zusammen. Organisator Franz Horn betont die Bedeutung des Heiligen Nikolaus und die Abgrenzung zur Kommerzialisierung durch den Weihnachtsmann. Die Veranstaltung zielt darauf ab, den Kinderbrauch des Nikolaus in den Gemeinden zu stärken und den Austausch unter den Darstellern zu fördern. Die Figur basiert auf Nikolaus von Myra, einem historischen Bischof aus dem 3. bis 4. Jahrhundert.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Weihnachtliches Brauchtum“. Lesen Sie jetzt „Tradition statt Kommerz – Nikolaustreffen im Allgäu“. Dutzende Nikolaus-Darsteller sind zum traditionellen internationalen Treffen ins Allgäu gekommen. Nach Angaben des Organisators Franz Horn zieht die Veranstaltung regelmäßig auch Nikolaus-Mimen aus dem Ausland an. So seien bereits Teilnehmer aus der Schweiz, Österreich, Frankreich, Italien oder auch den Niederlanden und Belgien gekommen. Mit dem Treffen soll an die Bedeutung des Heiligen Nikolaus erinnert werden - insbesondere in Abgrenzung zur Kommerzialisierung mit dem amerikanischen Weihnachtsmann Santa Claus. Daher treten die Darsteller in Missen-Wilhams (Landkreis Oberallgäu) natürlich mit historischem Bischofskostüm samt Mitra auf. Der Kinderbrauch um den Nikolaus soll dadurch auch wieder stärker in den Gemeinden verwurzelt werden. Zudem soll das Treffen dem Austausch der Nikolaus-Darsteller dienen. Die Legende des Heiligen Nikolaus, der in der Nacht zum 6. Dezember in den Häusern Geschenke für die Kinder verteilt, geht auf Nikolaus von Myra zurück, der im dritten und vierten Jahrhundert im Gebiet der heutigen Türkei lebte. © dpa-infocom, dpa:251129-930-356937/1