Datum16.08.2026 15:37
Quellewww.zeit.de
TLDRDie CDU Mecklenburg-Vorpommern fordert die sofortige Aussetzung des CO2-Preises. Landesvorsitzender Daniel Peters kritisiert die Beibehaltung der CO2-Abgabe angesichts aktuell hoher Energiekosten für Verbraucher und Unternehmen. Die geplante Verlängerung des nationalen CO2-Preises bis 2027 verteuere weiterhin fossile Brennstoffe. Peters betont, dass hohe Energiepreise zuerst die Wirtschaft belasten und somit ein voller Klimafonds nutzlos wäre.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Energiepreise“. Lesen Sie jetzt „CDU MV verlangt Aussetzung von CO2-Preis“. Die CDU in Mecklenburg-Vorpommern hat eine sofortige Aussetzung des CO2-Preises gefordert. "Das Bundeskabinett hat beschlossen, den nationalen CO2-Preis auch 2027 in einem Korridor von 55 bis 65 Euro je Tonne zu halten und damit die nationale Regelung um ein Jahr zu verlängern", erklärte der CDU-Landesvorsitzende Daniel Peters. Damit bleibe die künstliche Verteuerung von Benzin, Diesel, Gas und Heizöl bestehen, obwohl Unternehmen und Verbraucher bereits unter hohen Energiekosten litten. "Die CO2-Abgabe wurde beschlossen, als Energie noch vergleichsweise günstig war. Diese Zeit ist vorbei", erklärte der Spitzenkandidat seiner Partei zur Landtagswahl am 20. September nach Besuchen in mehreren Unternehmen. Peters betonte, ein voller Klima- und Transformationsfonds nütze niemandem, wenn Betriebe vorher an immer höheren Energiekosten zugrunde gingen. © dpa-infocom, dpa:260816-930-538566/1