Fußball: Kommunikation als Schlüssel: Magdeburg glänzt beim 3:0-Sieg

Datum16.08.2026 09:50

Quellewww.zeit.de

TLDRDer 1. FC Magdeburg feierte einen dominanten 3:0-Sieg in Osnabrück, der vor allem auf verbesserte Kommunikation zurückgeführt wird. Trainer Sander lobte die stabile Leistung, die durch personelle Umstellungen und eine gestärkte Mannschaftseinstellung ermöglicht wurde. Tobias Müller hob sich durch seine Kommunikationsstärke in der Innenverteidigung hervor. Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und Effizienz waren ebenfalls ausschlaggebend für den Erfolg, der Selbstvertrauen für das bevorstehende DFB-Pokalspiel gibt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball“. Lesen Sie jetzt „Kommunikation als Schlüssel: Magdeburg glänzt beim 3:0-Sieg“. Stabil, dominant, effizient - der 1. FC Magdeburg hat im zweiten Saisonspiel in Osnabrück gezeigt, dass das Team es besser machen kann als zum Auftakt gegen Braunschweig. Besonders vor der Pause bestimmten die Elbestädter beim 3:0-Erfolg die Partie fast nach Belieben, halten dann aber auch dem Osnabrücker Druck nach dem Seitenwechsel stand und setzen das vorentscheidende dritte Tor.  "Wir haben das Spiel sehr konzentriert vorbereitet mit vielen Gesprächen und trotzdem weiß man nie, ob das dann so funktioniert. Insgesamt ein sehr souveräner Auftritt", resümierte FCM-Trainer Petrik Sander. Die personellen Umstellungen - teils durch Sperre und Krankheit erzwungen - hätten ebenso gegriffen wie eine veränderte Einstellung der Mannschaft.  Tobias Müller, der in der Innenverteidigung Paul Jaeckel ersetzte, sei insbesondere für die Kommunikation auf dem Platz wichtig gewesen, so Sander weiter. "Wir wussten, dass Tobi stressresistent ist und Impulse für die Kommunikation auf dem Platz geben kann. Das war der Schlüssel - dass wir in der Art und Weise der Kommunikation untereinander einen klaren Schritt nach vorn gemacht haben", erklärte Sander. Der Coach betonte gleichzeitig, dass das nicht etwa bedeute, dass Jaeckel der "Sündenbock" für das 1:6-Desaster gegen Braunschweig am ersten Spieltag sei. Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und Effizienz vor dem gegnerischen Tor waren bei Magdeburg in Osnabrück klar verbessert gegenüber der Vorwoche. Immer wieder lief auch Startelfdebütant Leon Mergner Lücken zu, fing Bälle ab und sorgte mit seinen Teamkollegen dafür, dass die Gastgeber in den ersten 35 Minuten kaum aus ihrer Hälfte herausfanden. Zwei sehenswerte Tore von Alexander Nollenberger brachten die klare Pausenführung, die dann auch trotz Osnabrücker Drucks nur selten in ernsthafte Gefahr geriet. Vor dem DFB-Pokalspiel bei Fünftligist Bahlinger SC (Sonnntag, 15:30 Uhr) hat sich der FCM so Selbstvertrauen zurückgeholt und kann die nächste Trainingswoche mit besserer Stimmung angehen. "Wir nehmen das in die Woche mit, müssen das Spiel nächste Woche genauso ernst angehen und wollen dann da eine Runde weiterkommen", sagte Mergner mit Blick auf die Pokalpartie im Schwarzwald. © dpa-infocom, dpa:260816-930-536725/1