Datum16.08.2026 05:13
Quellewww.zeit.de
TLDREin Erdbeben der Stärke 7,7 vor der indonesischen Insel Flores hat mindestens 47 Todesopfer gefordert. Über 150 Häuser sowie zahlreiche Schulen und Gesundheitseinrichtungen wurden beschädigt. Hilfslieferungen werden per Luftwaffe in die betroffene Region gebracht. Das Beben ereignete sich in geringer Tiefe, was die Zerstörung verstärkte. Indonesien liegt in einer geologisch aktiven Zone und ist häufig von Naturkatastrophen betroffen.
InhaltAm Tag nach dem Beben auf der indonesischen Ferieninsel Flores wird das Ausmaß der Schäden deutlich. 150 Häuser sind schwer beschädigt. Die Behörden melden 47 Tote. Die Zahl der Toten ist nach dem schweren Erdbeben vor der Küste der indonesischen Insel Flores auf mindestens 47 gestiegen. Das teilte die indonesische Katastrophenschutzbehörde BNPB mit. Nach dem Beben am Samstag hatte sie zunächst von 37 Toten gesprochen. Mehr als 150 Häuser seien schwer beschädigt worden, berichtete die Behörde weiter. Zudem seien auch 97 Schulen und 18 Gesundheitseinrichtungen beschädigt worden. Mit Hilfe der Luftwaffe würden erste Hilfslieferungen im Umfang von 275 Tonnen in die Region geschickt. Das Beben der Stärke 7,7 hatte sich am Samstagmorgen in einer verhältnismäßig geringen Tiefe von rund zehn Kilometern ereignet. Das Epizentrum lag vor der Küste, etwa 70 Kilometer nordwestlich des Ortes Ende auf der Insel Flores, die zur Provinz Ost-Nusa-Tenggara gehört. Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, einer geologisch äußerst aktiven Zone mit zahlreichen Vulkanen und tektonischen Platten, die aufeinandertreffen. Erdbeben und Vulkanausbrüche sind in dem südostasiatischen Staat mit mehr als 17.000 Inseln entsprechend häufig.